1. Kometenhaft 32


    Datum: 12.12.2021, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... schlanken Hals hinab, zwischen ihre Brüste, der flache Bauch mit dem hübschen Bauchnabel und weiter zu ihrem seidig glatten Venushügel. Ein Anblick zum dahinschmelzen. Und der Morgenmantel: ein tolles Teil, irgendwann muss ich ihr so was auch kaufen. Nicht so ein dicker Frottee-Mantel, sondern aus weißer Seide, auf der sich ein roter, chinesischer Drache von der einen Seite auf Hüfthöhe, über den Rücken bis zur anderen Seite, auf die Schulter, um Vanessa herum schlängelte. Sein Kopf hing ihr dann sozusagen uber die Schulter und starrte den Betrachter an. Der Morgenmantel ging ihr gerade bis etwa handbreit über die Knie. Die Ärmel weiteten sich zur Öffnung hin. Eigentlich eher so eine Art Kimono. Leider konnte Vanessa ihn nicht ganz ausfüllen. Trotzdem sah sie verführerisch darin aus.
    
    Vanessa fragte Richard nach Manuela und schenkte sich nebenher einen Kaffee ein. "Keine Sorge, ihr geht es gut. Sie schläft heute nur etwas länger.", grinste er sie an, und an mich gewandt: "War wohl eine anstrengende Nacht. Danke übrigens für den Tip, hats' echt gebracht.". Vanessa und Mareike schreckten auf: "WAS hast du ihm gesagt?", blitzte mich Vanessa an. Verdammt! Das hat sie eindeutig von ihrem Vater. Sie sah mich an, und ich wurde verlegen: "Naja, das mit dem 'Zaubertrank'?". "Darüber reden wir noch!", drohte sie mir, "Und du Papa! Wehe, wenn meinem Schwesterchen was passiert ist! Du passt auf die Beiden auf, klar?". Richard verteidigte sich: "Ich würde nie einer von euch auch nur ...
    ... ein Häärchen krümmen, das weißt du. Aber was für ein Schwesterchen? Sie ist erst seit zwei Wochen oder so schwanger, wie willst du ein Geschlecht wissen?". Vanessa hörte sichtbar in sich hinein: "Ich ... weiß es nicht ... ich glaube oder ... ich fühle es.". Nachdenklich stand sie da und nippte an ihrem Kaffee.
    
    Sie stand in Reichweite, also zog ich sie zu mir, und nahm sie ebenso, wie Mareike mich, von hinten in die Arme. So standen wir eine ganze Weile schweigend in der Küche, bis wir eine Tür aufgehen hörten. Kurze Zeit später stand Manuela in der Tür. Sie erinnerte mich ein wenig an Mareike, wie sie damals vor meiner Zimmertür stand. Ihre Augen waren geschlossen, sie schwankte und machte einen kraftlosen Eindruck. Vanessa war erschrocken und ließ fast ihre Tasse fallen. Auch uns Anderen erfasste eine Art Schockstarre. Aber nach einem kurzen Innehalten steuerte Manuela auf Richard zu und schmiegte ihren nackten Körper an ihn. Sie legte ihren Kopf an seine Brust an und legte ihre Hände links und rechts daneben auf. Sie summte genüsslich und strich mit ihren Händen über Richards Brust. "Mmmmmh, Schatz, komm wieder ins Bett. Es ist noch zu früh.", flüsterte sie schon fast in einem schläfrigen Ton. Dann hob sie den Kopf und küsste ihren Mann innig, der inzwischen die Arme eng um sie gelegt hatte. "Manu, es sind schon alle wach. Sieh doch!", Richards Stimme legte sich wie Samt über seine Frau, die nun langsam die Augen öffnete und sich umsah: "Hmmm? Ihr seid schon wach? Guten ...