1. Scheusal


    Datum: 21.12.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... konnte er nicht erkennen. Gabriela trug über allem einen Trenchcoat.
    
    „Was verbirgst Du unter dem Mantel?"
    
    Sie öffnete den Mantel.
    
    Er hatte es gehofft. Sie trug unter dem Mantel einen kurzen karierten Rock und eine weiße Bluse. Dazu eine schwarze, schmale Krawatte. Sie gab heute die Internatsschülerin.
    
    „Gabriela, meine Schöne. Dein Anblick erfreut meine Augen. Aber Du warst in all der Eile unaufmerksam."
    
    „Ja, Herr."
    
    „Du weißt, was ich zu bemängeln habe?"
    
    „Ja, Herr. Meine Kniestrümpfe habe ich nicht hoch genug gezogen. Ich habe die Bluse falsch geknöpft. Du wirst mich dafür bestrafen?"
    
    „Aber sicher, meine Liebste"
    
    „So sei es. Wird es weh tun?"
    
    „Das will ich hoffen, mein Herzblatt."
    
    Wie sie es haßte, daß er sie mit diesen Worten erregte.
    
    „Wir wollen ein Stück gehen und uns unterhalten."
    
    Er nahm sie am Arm.
    
    „Du bist nachlässig geworden, seit Du mich vor die Tür gesetzt hast."
    
    „Das ist schon lange her und ich war mir sicher, daß ich Dich nie wiedersehe. Und es kann Dir eh egal sein", begehrte sie auf.
    
    „Ist es aber nicht, meine Schöne. Und gib zu, Du hast Dich danach gesehnt. Sonst wärst Du in diesem Moment nicht an meiner Seite", erwiderte er sanft und drückte seine Finger wie einen Schraubstock in ihren Arm.
    
    Sie gab keine Antwort, fühlte sich eher ertappt und spürte, daß sie errötete.
    
    Gabriela erschauerte. Sie sah sich um und stellte fest, daß sie auf dem Weg zu dem kleinen Park waren, den sie früher immer aufgesucht hatten, ...
    ... wenn Anna-Lena auf den Spielplatz wollte.
    
    „Ja, meine Schöne. Wir gehen zu unserem Spielplatz."
    
    „Was hast Du vor?"
    
    „Warte es ab."
    
    Er nahm ihre Hände, zog sie an sich und drehte ihr die Arme auf ihren Rücken.
    
    „Dein Wohlergehen liegt mir noch immer am Herzen."
    
    Er zog sie an sich und küßte ihre Lippen. Sanft.
    
    Als er versuchte seine Zunge zwischen ihre Lippen zu drängen, verweigerte sie sich. Eine Sekunde, zwei Sekunden, drei, vier. Dann hielt sie es nicht mehr aus. Zu lange hatte sie seine Küsse vermißt. Sie öffnete die Lippen und gab sich hin.
    
    „Du Scheusal", keuchte sie und schnappte gierig nach seiner Zunge.
    
    Sie drängte sich ihm entgegen.
    
    Nach einer gefühlten Ewigkeit ließen sie voneinander ab. Keuchend stand sie vor ihm, ihre Hände in seinen Jackenkragen gekrallt.
    
    „Und jetzt?"
    
    „Schau her. Ich habe alles dabei für einen schönen Sommerabend. In diesem Koffer."
    
    Er hielt ihr einen schmalen Aktenkoffer entgegen.
    
    „Mach ihn auf."
    
    Sie öffnete den Koffer und erblickte Ledermanschetten und einige Seile.
    
    „Was ist das?"
    
    „Das nennt man Buttplug. Den werde ich Dir gleich rektal einführen, bevor wir weitergehen."
    
    „Hier auf dem Weg?"
    
    „Hier auf dem Weg. In dem kleinen Tiegel ist Schmierkram. Das ist hilfreich. Siehst Du den Schlauch und den Ballon? Das wird an den Stöpsel angeschlossen und dann kann man ihn aufpumpen, damit er nicht herausrutscht."
    
    Er wußte, daß dieses vulgäre Wort 'Schmierkram' sie auf die Palme brachte.
    
    „Du wagst ...
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