1. Erika Teil 01


    Datum: 23.01.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Zug abfuhr. Es wird sicher eine schöne Zeit für mich werden.
    
    In meinem Abteil saßen noch andere Leute. Eine Mutter mit zwei kleineren Mädchen und einem Sohn, der musste wohl fast in meinem Alter sein. Die Mutter war sehr freundlich, sie bot mir etwas Schokolade an und redete mit mir, als würden wir uns schon länger kennen. Der Sohn spielte mit seinem Smartphone, ich hatte den Eindruck sein Blick wäre nach unten festgekeilt. Ich erfuhr, dass sie eine Station vor mir aussteigen mussten. Und die junge Frau erzählte mit viel über die Gegend, in der ich meine Zeit verbringen sollte. Dort wäre wohl auch vor drei Jahren eine Gesundheitsklinik gebaut worden und das hätte viel zum Auftrieb der Stadt beigebracht. Ein neues Schwimmbad und Kurgärten und auch nette Cafés. Ich hörte mir das alles an, und dachte, dass wohl eine Menge auf mich zukommen würde.
    
    So jedenfalls wurde es mir während der Fahrt nicht langweilig. Bald stieg die Familie aus und ich musste den Zug eine Station später verlassen. Tante Franziska stand am Bahnsteig und winkte mir zu. Ich stieg aus und wir umarmten uns.
    
    „Ach, ist das schön, dich mal wieder zu sehen. Immer wieder habe ich daran gedacht, dich zu besuchen, aber es hat nicht geklappt. Umso schöner ist es, dass du mich besuchst. Wir werden die Zeit schon gut verbringen", erklärte sie.
    
    Ich antwortete aber nur: „Ja, ich freue mich auch."
    
    Tante Franziska war noch jung, jedenfalls sah sie jünger aus, als sie war. Und sie hatte ein flottes Gesicht und ...
    ... sie sah alles optimistisch. Das mochte ich. Ich zog meinen Koffer hinter mir her. Wir stiegen in ihr Auto und wir fuhren zu ihrem Haus.
    
    Erst einmal sah ich mir ihr Haus an. Sie bewohnte es allein und wir hatten viel Platz. Alles war ebenerdig gebaut und um das Haus war ein hübscher Garten. Und im Haus sah ich viele Zimmer.
    
    „Du Erika, du kannst ein eigenes Zimmer haben. Aber ich finde es auch nicht schlecht, wenn wir zusammen schlafen. In meinem Schlafzimmer ist ein sehr breites Bett und wir könnten dann noch viel erzählen. Na, was hältst du davon?"
    
    „Weiß du, Franziska, ich würde gern ein eigenes Zimmer haben. Und wenn wir müde sind und trotzdem etwas erzählen wollen, dann komme ich zu dir und wir haben Gelegenheit, viel zu plaudern. Ist das nicht besser?", fragte ich sie.
    
    „Ja, da hast du Recht", gab sie zu und so blieb es.
    
    Erst einmal setzten wir uns auf die Terrasse, sie hatte bald einen leichten Kaffee gemacht und stellte eine Schüssel mit Keksen dazu. So musste ich ihr die Fragen nach meiner Familie beantworten und ich wollte möglichst alles aus ihrem Leben wissen. Manchmal kraulte sie mein schwarzes Haar und lächelte mich an.
    
    Ich erfuhr, dass sie noch nie verheiratet gewesen war. Nun, ab und zu hatte sie einen Mann, aber es war nie der Richtige. So organisierte sie ihr Leben, machte im Urlaub Fahrten in südliche Länder und die großen Schiffe waren auch ihr Ding. Sie war Chefsekretärin einer großen Firma und verdiente auch viel Geld.
    
    Auch ich erzählte ...
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