1. Erika Teil 01


    Datum: 23.01.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Hinweis."
    
    Nach diesem Gespräch schaute ich mir noch das Innere des Städtchens an. Eine ältere Kleinstadt, aber sie gefiel mir, weil sie noch Atmosphäre ausstrahlte. Es war noch nicht verbaut.
    
    Ich erzählte Franziska von dem Vorfall und sie war auch begeistert. Fast konnte ich sie nicht daran hindern mitzukommen. Aber sie meinte: „Ja, mach das, du bist noch jung, probiere das eine aus, mach das andere mit und danach kannst du entscheiden, was für dich richtig ist. Ich werde hier bleiben, denn wenn zwei Junge zusammen sind, dann habe ich dabei nichts zu suchen."
    
    „Aber Franziska, du bist doch auch noch jung" antwortete ich.
    
    Das schien sie aufzubauen. Sie sagte mir auch noch, welche Wälder zum Wandern gut seien und welche Wege man meiden sollte. Sie schien hier gut Bescheid zu wissen und das sollte ja wohl auch gut für mich sein.
    
    Bevor ich einschlief, stellte ich es mir noch einmal alles vor und als ich die Augen schloss, sah ich Gerds Gesicht vor mir. Ein wirklich netter Kerl. Und er war auch schon ein bisschen älter. Das fand ich gut.
    
    Am frühen Morgen war ich pünktlich an der verabredeten Stelle. Auch Gerd traf dort beizeiten ein. Er sah aus wie ein Wandergeselle, war entsprechend angezogen und hatte einen Rucksack auf seinem Rücken. Ein grauer Hut bedeckte seinen Kopf.
    
    Dann gingen wir beide los. Am Anfang gingen wir flott, wir hatten ja gut geschlafen und kräftig gefrühstückt. Dabei redeten wir über alles Mögliche. Und ich fand, dass er ein toller Kerl war. ...
    ... Mich fand er wohl auch hübsch und anziehend, jedenfalls kam es mir so vor.
    
    Bald verließen wir die breite Kiesstraße und gingen einen Waldweg hinein. Ich brachte Franziskas Hinweise durcheinander und verließ mich dann ganz auf Gerds Anweisungen. Er erzählte mir auch viel über die Wälder und über sie Bäume und die Sträucher, die hier wuchsen. Alles, was er sagte, war interessant für mich.
    
    So langsam wurde es wärmer. Wir zogen die Jacken aus, aber gingen doch weiter. Schließlich kamen wir an einen wunderschönen Platz. Gerd zeigte mir das. Es ging etwas abwärts und man sah einen kleinen See. Die blaue Oberfläche flimmerte in der Sonne. Aber hinuntergehen wollte Gerd noch nicht. Wir zogen die überschüssige Kleidung aus. Er setzte sich vor einen kräftigen Baum. „Komm Erika, setz dich zu mir. Ist das nicht herrlich hier? Ich fühle mich hier manchmal wie im Paradies", meinte er begeistert.
    
    Nun, ich setzte mich vor ihn, zwischen seine Beine und mein Oberkörper lehnte sich an ihn. Ach, es war so schön! Ich konnte mir schon vorstellen, dass man sich an dieser herrlichen Stelle wie im Himmel fühlte.
    
    „Höre mal, Gerd, sag nicht immer Erika zu mir, ich finde diesen Namen einfach blöd. Warum haben mich meine Eltern so genannt?"
    
    „Nun Eri..., dann suchen wir mal eine Abkürzung. Wie wäre es mit Eri oder Era. Aber nein, das klingt überhaupt nicht gut. Und dann, wie wäre es mit Rika? Das klingt so nach Rikscha. Ach, ist das schwierig!"
    
    „Hee, hallo, ja Rika, das klingt doch gut, ...
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