1. Doro 07: Schwere Entscheidungen


    Datum: 20.02.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... vermuten würde. In gewisser Weise, sagte er sich, war sie eine Berühmtheit. Tausende hatten sie gesehen. Sogar eine Art Fanclub hatte sich im Forum der Webseite gegründet. Beinahe fühlte er sich von ihrer leibhaftigen Präsenz eingeschüchtert.
    
    Zweifel nagten an ihm, weshalb er sie hierhergebracht hatte. Ja, die Situation war geil. Der kleine Rotschopf sah echt scharf aus. Ihr knappes Kleid ließ genug von ihrem knackigen Körper verhüllt, um der Fantasie ihr Recht zu lassen, stellte andererseits kein wirkliches Hindernis dar, wenn man mehr sehen wollte.
    
    Als er den Weg zu der einsamen Fabrikruine einschlug, schien es ihm eine gute Idee gewesen zu sein. Und sein angeschwollener Schwanz, der von innen gegen seine Hose pochte, war offensichtlich noch immer dieser Meinung. Doch was sollte er nun tun? Dass sie sich ihm vor lauter eigener Geilheit hingab, käme ihm selbst als Plot eines billigen Pornostreifens absurd vor. Sie niederzuwerfen und plump zu vergewaltigen, brächte er definitiv nicht über sich.
    
    Überhaupt hatte er nicht vor, sie körperlich anzugehen. Das war nicht sein Stil. Selbst wenn ...
    
    Ja, selbst wenn ihm nicht klipp und klar befohlen worden wäre, sie nicht anzurühren. Es war offengeblieben, was für eine Strafe es nach sich ziehen würde, wenn er das Verbot missachtete. Aber das war auch gar nicht nötig. Es gab genügend Geschichten von Leuten, die dem Boss missfielen und kurz darauf spurlos verschwanden.
    
    Unentschlossen sah er auf sie herab, als sie vor ...
    ... ihm niederkniete. Wie weit sollte er gehen? Ohne einen ausgearbeiteten Plan zu haben, redete er drauflos.
    
    „Ich glaube", sprach er sie feixend von oben herab an, „dass du es gar nicht mehr erwarten kannst, dich von einem Mann so richtig rannehmen zu lassen. Hast du dich in deiner Zelle jede Nacht danach gesehnt, nicht mehr alleine zu sein? Darauf gehe ich doch jede Wette ein. Und je länger es dauerte, um so wilder und verzweifelter wurden deine Fantasien."
    
    „Anfangs hast du dir noch den zärtlichen Liebhaber herbeigesehnt, der dich romantisch umwirbt und verführt. Bald hättest du dich mit einfachem, schnörkellosem Sex zufriedengegeben. Weil du es brauchst. Und zuletzt wäre dir das Wie völlig gleichgültig gewesen. Hauptsache es wäre überhaupt passiert."
    
    „Aber selbst das war dir nicht vergönnt. Was macht man da, frage ich mich. Ich denke, du hast dich an eine Frau ran geworfen, um deine Gelüste zu befriedigen. Stimmt's?"
    
    Sie ließ Kopf und Schultern hängen. Der rotblonde Schleier ihrer Haare verbarg ihre Gesichtszüge. Doch das Heben und Senken ihrer Brust im schnellen Rhythmus ihres Atems verriet ihre Aufregung, ebenso wie die im Schoß verkrampften Hände.
    
    Thomas fühlte sich wunderbar. Die Hände, tief in den Hosentaschen vergraben, spielten mit seinem prallen Schwanz, in dem das heiße Blut pulsierte, der sich gegen die textilene Verpackung presste. Vor seinem inneren Auge spielten sich die besten Szenen aus seiner Videothek ab. Das Herz schlug ihm bis zum Hals und er ...
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