1. Schlampe Yvonne 06


    Datum: 16.03.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... kurzen Blickes, „Wirklich gut gemacht. Nicht einmal eine Woche dabei und schon erwischst du einen halben Hühnerstall." Ob seines Spaßes über sich selbst grinsend, schlug er seinem Kollegen nochmal lobend auf den Rücken. „Danke. Ich kann kurz erzählen, was ich gesehen habe."
    
    Und so erzählte der Kerl, wie er unseren Versuch, die Wäsche mitgehen zu lassen, auf den Kameraaufnahmen verfolgt hatte und uns „Genau im richtigen Moment", wie er sich selber lobte, an der Ausgangstür gestellt hatte.
    
    „So so.", kommentierte der Glatzkopf und schob sich auf die Tischplatte. „Und das eine Hühnchen hast du dann -- warum -- gefesselt?" „Die wurde anzüglich." „Anzüglich?", fragte Bulldogge verdutzt. „Wenn du es genau wissen willst, die hat über ihre Titten gestreichelt und gebeten, dass ich sie gehen lasse. Aber..." Weiter kam der junge Wachmann nicht. „Eine kleine Schlampe also...", unterbrach der ältere Sicherheitsmann sie. „Eine kleine Schlampe", wiederholte er und setzte einen ernsten Blick in die Augen meiner Freundin auf, fast schon väterlich, als wolle er ihr ihr Fehlverhalten freundlich, aber bestimmend, erklären.
    
    „Soll ich schonmal die Polizei rufen?", fragte Falke und wurde durch ein Kopfschütteln von Bulldogge noch in seinen Worten unterbrochen. „Das hat noch Zeit. Hast du schon alles aufgenommen und die beiden Gören durchsucht?" Schuldbewusst schüttelte der junge Typ den Kopf. „Ich hab gelernt... naja, also Frauen soll ich doch nicht durchsuchen oder? Mir haben die ...
    ... erklärt, nur Männer und bei Frauen muss eine weibliche Kollegin..." „Unsinn da!", unterbrach ihn der Glatzkopf wieder. „Was du in deiner Berufsschule lernst und was in der Wirklichkeit passiert, sind zwei verschiedene Dinge." Belehrend schaute er zu seinem jüngeren Kollegen rüber. „Was ist, wenn die n Messer dabei haben oder sonst was? Hilft dir das dann zu warten?" „Die haben nix..." „Halt jetzt doch endlich mal den Mund und hör auf Leute, die den Job länger machen als du lebst, okay?", warf Glatze genervt und belehrend ein.
    
    „Also. Ihr hattet nichts anderes zu tun außer euch hier kostenlos zu bedienen.", richtete er sein kräftiges Wort an uns und schaute uns abwechselnd an. „Name?" „Geht dich gar nix an.", antwortete Nadine patzig. „Oh, frech sind wir auch noch. Ich hab gefragt -- NAME???" Er holte mit seiner rechten Hand aus, täuschte einen kräftigen Schlag vor und ließ seine Handfläche in Richtung Nadines Gesicht sausen. Diese zuckte, genauso wie ich, erschrocken zusammen und wäre fast mit dem Stuhl zusammen umgekippt. Der junge Wachmann wirkte ebenfalls erschrocken, beobachtete die Szenerie jedoch professionell, ohne sich einzumischen.
    
    „Na... Nadine... Nadine Müller." „Gut gemacht..." Statt noch einmal auszuholen, tätschelte der Glatzkopf nun über Nadines pechschwarzes, brustlanges Haar und streichelte sie unangemessen über Ohr und Wangen. „Alter?" Er ließ seine Hand behutsam, aber völlig unangemessen auf Nadines Wange liegen. „Alt genug, um machen zu können was ich will." ...
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