1. Schlampe Yvonne 06


    Datum: 16.03.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... meinen Augen. Ich beobachtete ihn. Seine langsamen Bewegungen, seine Selbstsicherheit, erhöhte bei mir den Pulsschlag und ließ mich tatsächlichen Respekt vor dem muskulösen Typen spüren. Ein Gefühl, das ich nur bei wenigen Männern hatte. Selbst vor Matze hatte ich nie wirklichen Respekt verspürt. Sexuell gesehen erfüllte ich meinem Freund jeden Wunsch von den Lippen. Aber seine Worte ließen mich niemals innerlich erschaudern. Das war bei dem Wachmann anders. Er füllte den Raum mit seiner Ausstrahlungskraft ein. Beeinflusste damit nicht nur mich, sondern auch Nadine, der anzusehen war, dass sie gleich fühlte. Und selbst sein junger Kollege schien beeindruckt zu sein und seinem erfahrenen Mentor nicht ins Wort fallen, schien ihm sogar gefallen zu wollen.
    
    „Oder war das Ding für die andere feine Dame bestimmt.", wendete er sich Nadine zu. „Geschmack habt ihr ja", grinste er selbstsicher und ließ Nadine augenscheinlich erschaudern, als er wiederholt seine kräftige Hand über ihre Wange streichen ließ und dabei summte. „Geht dich nen Scheißdreck an", stieß Nadine aus. Ich bewunderte meine Freundin für ihren frechen Mut und fügte hinzu „Würdest du wohl gerne sehen, wie die uns stehen, wa?"
    
    Zu seinem Arbeitskollegen gewandt grinste Olli, der es scheinbar gewohnt war sich Beleidigungen an den Kopf werfen zu lassen, bloß und zischte „Die Hühner, die du eingefangen hast, haben ja ne richtig große Schnauze. Was meinste, Milo, ob da auch was hintersteckt?" Milo schien unsicher zu ...
    ... sein, was er von den Verhörmethoden seines Kollegen halten sollte. Augenscheinlich wollte er dem älteren Wachmann gefallen und ihm nicht in sein Handwerk pfuschen. Auf der anderen Seite wurde ihm bewusst, dass Olli spätestens mit seinen Ohrfeigen eine Grenze überschritten hatte und seine Show, die er aus der Wäsche machte, den Eindruck von dominanter Unprofessionalität bestärkte.
    
    „Ich würd sagen", wandte Milo ein, „dass wir jetzt unsere Kollegen rufen und die Schlampen übergeben." Olli lachte bloß auf und grinste seinem Kollegen zu wie man einem Menschen zugrinsen würde, der eine absolut abwegige Idee in den Raum geworfen hatte.
    
    „Ich würd sagen", wiederholte Olli die Worte seines Kollegen, äffte ihm dabei nach „Ich würd sagen, dass wir hier niemanden rufen und die Sache mit den beiden Schlampen alleine lösen. Guck mal zu, wie man das macht, da lernst du noch was. Kaum ne Woche im Dienst und denkt zu wissen, wie man mit sowas umgeht." Gespielt enttäuscht schüttelte der Glatzkopf mit seinem Bulldoggen-Gesicht den Schädel.
    
    „Dass du mit Handschellen umgehen kannst hast du ja gezeigt." Olli griff unser Fesselset und warf es Milo zu. „Kümmer dich mal drum, dass das Blondchen nicht rum zicken kann. Die scheint ja auch auf sowas zu stehen. Die mit den schwarzen Haaren hat dich angemacht?" Milo nickte zaghaft, begann einen Widerspruch, stoppte damit jedoch umgehend, als er den ernsten, durchdringenden Blick seines erfahrenen Kollegen wahrnahm. Keine Widerrede, sagte dieser ...
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