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Sandstürme - Teil 08
Datum: 29.03.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... plötzlich vibrierte Astrids Smartphone und sie bedankte sich. Ich wollte gerade mit Sonja das Gespräch aufnehmen. „Hast du mir Feuer, Martin?", fragte mich Mila kühl. „Nein, ich rauche nicht", sagte ich. Zsa Zsa sprang ein und gab ihr hinter meinem Rücken Streichhölzer mit dem Logo des Lokals. Ich dachte, ich bin aus dem Schneider. „Woher kommst du?", fragte mich Mila, als ob ich ihr Interesse nun geweckt hätte. Ich spürte, wie ihre Schuhspitze meine rechte Wade berührte. „Aus Deutschland", warf die Schwedin in die Runde. Ich schwieg. „Deutschland ist nicht klein. Woher kommst du? Ich komme aus Maastricht", sagte Mila. „Ach, dann sind Sonja und ich praktisch deine Nachbarn", sagte ich freundlich. „Ja, wir leben in der Nähe von Köln", sagte Sonja. „Warum seid Ihr nach Dubai gekommen? Seid Ihr eigentlich Geschwister oder so?", fragte Mila oberflächlich. „Nein, sie ist seine Freundin", sagte Astrid erstaunt über die dumme Frage ihrer Kollegin. „So wie sie schaut keine Schwester auf ihren Bruder. Ihr seid bestimmt ein Pärchen?", doppelte die Schwedin nach. „Ja, sind wir. Ich bin wegen des Jobs nach Dubai gekommen und Sonja besucht mich und fliegt in ein paar Tagen zurück nach Köln", sagte ich. „Sag mal, modelst du eigentlich auch?", fragte Mila nun meine Freundin. „Nein, das ist nichts für mich, ich bin zu soft für diesen Job", hörte ich Sonja mit leichter Ironie sagen. „Aber du hast einen tollen Körper und ein bezauberndes Gesicht", ...
... brachte sich nun die Schwedin wieder ein. „Danke, aber ich habe echt keine Zeit für diesen Nebenjob", sagte Sonja charmant aber bestimmt. „Astrid und ich sind Flight Attendants, Models und Influencerinnen in einem", sagte Mila sichtlich stolz. „Ja, ist wirklich krass, dass sich diese Berufe so gut ergänzen", sagte Astrid. „Ja, mein Vater wollte, dass ich wie er so eine Diplomatenlaufbahn einschlage. Ich fand das ätzend und bin nach Dubai abgehauen", sagte Mila. „Hört, hört", sagte Sonja relativ unbeeindruckt und nahm einen Schluck Bier. „War ein guter Entscheid, Mila. Jetzt hast du auf Twitter schon zehntausend Follower und Insta, ich sage euch, das wird das nächste ‚Big Thing'! Yeah, ganz ehrlich, das müsst ihr mal ausprobieren", schwärmte Astrid euphorisch, als ob es sich dabei um ein Weltwunder handeln würde. „Was ist Insta?", wollte ich von ihr wissen. Mila lachte laut. „Was, du kennst Instagram nicht? Schau, das ist mein Profil", sagte die Schwedin und gab mir ihr Smartphone in die Hand. Klar hatte ich damals schon von Instagram gehört, aber die Kurzform sagte mir noch nichts. Ich sah ein Bikinifoto auf ihrem Profilbild und ein Foto unserer Crew in dieser Bar und davor je ein Bild des Hotel- und Badezimmers. „Ging das schnell 10k Follower zu haben?", frage ich sie mehr aus Höflichkeit als aus Interesse. Ich sah, wie Sonja von Mila eine ganz dünne Zigarette nahm und sie sich ansteckte. Es wirkte überraschend natürlich. Durch diese Beobachtung habe ich ...