1. Gaia - Teil 03


    Datum: 31.03.2022, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... nicht mehr zu deuten. Einerseits traf sie die Erkenntnis über meinen Plan, andererseits der Schock über das Gesehene und Zweifel über unsere Idee der Zeitreise.
    
    -"Ich kann nicht glauben, dass wir solche Leute echt retten wollten."
    
    -"Wollten?" fragte ich.
    
    -"Willst du ernsthaft jemanden mitnehmen in unser Utopia der andere Menschen so behandelt?" fragte sie und deutete in eine Ecke wo ein Mann gerade einer vielleicht 19 jährigen Frau ein Brandzeichen auf den Arm drückte.
    
    Die Frau schrie wie am Spieß, jammerte flehentlich und fing sich dadurch gleich eine gewaltige Ohrfeige die sie mit dem Kopf an die Wand donnern ließ und ihr Gesicht zum anschwellen brachte.
    
    -"Du gehörst mir und ich mache mit dir was ich will! Also halt gefälligst still! .... Aber ich will mal nicht so sein. Hier hast du was kühlendes gegen die Schmerzen du Miststück!"
    
    Der Kerl packte seinen Schwanz aus, zielte und urinierte dann direkt auf die frische Brandwunde und dann ins Gesicht der jungen Frau als diese abermals schmerzverzerrt ihren Mund aufmachen wollte. In mir brannte die Wut. Zu gern hätte ich diesem Kerl die Nase eingeschlagen aber ich zügelte mich.
    
    -"Diesem Kerl und solchem wie ihm sicher nicht. Tröste dich mit dem Gedanken, dass der Kerl übermorgen niemanden mehr so foltern wird. Ich dachte vielmehr an die junge Frau und solchen wie ihr."
    
    -"Du willst Sklaven kaufen?"
    
    -"Kaufen und dann auf Gaia als freie Menschen leben lassen. Und mit ihr fange ich an! Bleib hier in ...
    ... Sichtweite."
    
    Ich ließ Christiane hinter mir zurück und trat auf den Kerl zu fest entschlossen mich zurückzuhalten und gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
    
    -"Hallo mein Freund. Es ist doch ein zu schöner Morgen um seinen Tag bereits damit zu beginnen auf jemanden einzuprügeln. Genießt doch lieber eine schöne Amphore Wein und den tollen Tag."
    
    -"Ich würde auch lieber etwas schöneres machen aber dieser Sklavin hier gehört Gehorsam eingeprügelt, sonst spurt sie doch nie."
    
    -"Das mag wohl so sein, aber man kann seinen Tag doch auch anders beginnen. Wie wärs ich kaufe sie euch ab und ihr geht ins nächste Bordell und startet den Tag mit einer Frau die etwas williger ist."
    
    -"Sie euch verkaufen? Ich habe sie selbst gerade erst erstanden. Sie trägt jetzt mein Zeichen, und zwar noch ganz frisch. Seht euch dieses zarte Gesicht doch an. Diese Schönheit muss ich einfach besteigen."
    
    -"Naja eine Schönheit ist sie nach de Ohrfeige sicher nicht mehr. Und sie wird es auch wohl nie wieder werden."
    
    Ich nutzte meine Kräfte, drang in den Geist des Mannes ein und ließ in seiner Vorstellung die Wunde zu einer entstellenden, vereiterten Geschwulst anwachsen die sicher über Monate jeden Geschmack auf mehr zunichte machen würde. Natürlich alles übertrieben und an den Haaren herbeigezogen. Aber am Ende hatte ich ihn soweit und er war froh sie loszuwerden. Er übergab sie mir sogar zu einem Bruchteil dessen was er bezahlt hatte. Nur den Wein und die Hure die er nun aufsuchen würde gingen auf ...
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