1. Eine Woche Urlaub mit Sarah 02


    Datum: 23.04.2022, Kategorien: Erstes Mal

    ... Richtige spaßig war es eher für die Kerle, nur einer hatte Ahnung, wie er mich zu streicheln hat, geil war es nicht. Du hast in den Erzählungen exakt beschrieben, wie ich verwöhnt werden möchte und mein erstes Mal geschildert. Leider habe ich mich nicht getraut, es dir zu texten. Als du von dieser Reise geschrieben hattest, ist jede Scheu von mir gefallen. In Sekunden wusste ich, dass ich dich begleiten und nicht als Jungfrau zurückreisen würde. In meiner Vorstellung bin ich bereit alles zu gestatten, damit du mein erster Mann wirst. Gestern, hier an gleicher Stelle, als ich deine Erektion gespürte, hätte ich dich rangelassen, ein Wort von dir... du verstehst. Später unter Dusche, im Pool, jetzt, hier auf der Couch oder in meinem Zimmer gefesselt und griffbereit im Bett, egal wie, ich vertraue, dass du nicht perverse Lustmolch bist. Jetzt ist es raus, ich bin die versaute Lolita und du der Vernünftige.«
    
    Das muss sacken. »Gib mir einen Augenblick, meine Beichte neu zu formulieren, außerdem bin ich mit den Zehen nicht fertig.«
    
    »OK, wenn du ehrlich zu mir bist, lasse dir die Zeit, die du brauchst.«
    
    ›Hurra!‹ schreit irgendeine Synapse in mir. Eine Jungfrau, nur für dich. Sie gibt sich dir hin, nimm sie, habe Spaß.
    
    ›Langsam!‹ kommt aus der anderen Ecke des Verstandes. Sie gibt sich dir hin, gehe mit diesem Geschenk sorgsam um, gebe ihr den Spaß, den sie verdient.
    
    »Wirst du zuhören, ohne mich zu unterbrechen? Mir fällt ein ehrliches Statement genauso schwer, wie ...
    ... dir.«
    
    »Du hast mein Plappermaul erlebt, ich versuche es.«
    
    »Versuchen ist der erste Schritt zum Versagen«, sagte mir eine junge Schönheit.
    
    »Stimmt, mein Schnabel macht, was er will. Ich würde...« Sie stockt und wird dabei rot, ist das sexy.
    
    »Was, würdest du? Einen Vorschlag, diese Couch ist ab jetzt unsere Ehrlich- und Offenheitscouch. Hier äußern wir, was wir denken, brauchen oder wünschen, ohne dass der andere beleidigt ist oder man verurteilt wird. Wir lassen Scham und Verklemmtheit hier auf dem Vorleger liegen. Einverstanden?«
    
    »Schließt das mit ein, ›nein‹ zu sagen, wenn mir ein Wunsch zu abgefahren ist?«
    
    »Natürlich. Was auf diesen Kissen gesagt wird, ist nur für uns, wird nie verraten und respektiert. Indianerehrenwort.«
    
    »Versuchen wir es, weihe mich in deine Wünsche ein.«
    
    »Nur, wenn du meinen Schwanz im Mund hast, damit du mich nicht unterbrichst.«
    
    »Ich soll dir einen blasen? War klar, du Geier. So sieht also deine offene Couch aus, ich bin eine schnelle Befriedigung?«
    
    »Wäre toll, aber später, jetzt wird er nur Dildoknebel sein.«
    
    »Ich habe sogar drei mit, warte...« Sie will aufspringen, ich halte sie zurück.
    
    »Nein, jetzt, Couch, Schwanz und Mund, keine Ausflüchte.«
    
    »Wenn ich nicht mag? In Gedanken ist mein erstes Blasen in romantischer Umgebung.«
    
    »Sage ›Nein‹ oder fange an. Zur Erinnerung, Leo wird nicht geblasen, er wird dich lediglich verstummen.«
    
    »Du meinst das echt ernst, mit der Ehrlichkeitscouch? Du bist plötzlich nicht mehr ...