1. Die Mitte des Universums Ch. 135


    Datum: 02.06.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... unbestimmtes Geräusch, das aber eher nach ‚Nein' geklungen hatte, doch dann gab sie zu:
    
    „Doch, schon ... aber auch immer nur, wenn das Licht aus war ..."
    
    „Und hat er manchmal ihre Pussy geleckt oder gesehen?"
    
    „Geleckt schon, ja ... aber auch immer nur im Dunkeln ... Sie waren vorige Woche der erste, der sie sich alles angesehen hat ...pah!"
    
    „Hat Ihnen das aber gefallen?" war ich neugierig.
    
    „Och, schon ... und, ja, komischerweise hat es mir irgendwie nichts ausgemacht ... aber ich fand es auch ein bisschen seltsam ..." sagte sie nur unbestimmt.
    
    Ich wollte auch hier nachhaken, aber da zischten gerade das Gemüse und der Fisch -- wie es aussah -- im heißen Öl in der Pfanne, die sie mittlerweile auf die Kochplatte gestellt hatte. Ich fragte Nguyet, ob ich zum postkoitalen Rauchen wieder nach unten vor die Tür gehen sollte, aber heute zeigte sie nur lässig aufs Küchenfenster. So stand ich einfach auf und sah ihr dann ein bisschen beim Kochen und Tischdecken zu. Ich offerierte zu helfen, aber sie wiegelte nur ab; mir sagend, dass wir ohnehin noch ein paar Minuten auf den Reis warten müssten, während derer sie das Decken allein hinbekäme. Ich überlegte, noch schnell einen Witz ‚das Decken' betreffend einzustreuen, hielt mich aber zurück.
    
    Als das Essen soweit war, zog sie den Stecker des Reiskochers aus der Steckdose und legte ihre Schürze ab. Sie richtete noch einmal ihre Bluse in ihrem Rocksaum und zog sich ihre Strümpfe über ihren Knien zurecht. Ich blickte ...
    ... auf ihre Mitte und freute mich, dass mein Sperma in ihrem Schoß nun schon fermentierte, wunderte mich aber erneut, dass sie bislang weder unseren kleinen Fick von vorhin noch den von voriger Woche richtig thematisiert hatte. Sie wirkte immer noch leicht abgekämpft und schwitzte -- wie ich wohl auch.
    
    Da ich nicht wollte, dass wir uns über Belangloses unterhielten, bat ich sie, mir zu erzählen, wie sie den Vater ihres Kindes eigentlich kennengelernt hatte.
    
    „Bei einer Hausbesichtigung ..."
    
    „Hier?"
    
    „Nein, in der Stadt ... er sah gut aus ... er hat mir gleich gefallen ..."
    
    „Und dann sind sie mit ihm Kaffeetrinken oder Essen gegangen?"
    
    „Essen ... Abendessen ... und dann, beim zweiten Mal, danach in ein Hotel ..."
    
    Das stimmte wahrscheinlich sogar ungefähr.
    
    „Hat er sie dann entjungfert?"
    
    „Nein, das war schon vorher passiert ... mit einem anderen Mann ..."
    
    Nun, das war ich selbst gewesen, aber natürlich konnten wir das heute nicht thematisieren. Wie gesagt, faszinierte mich diese Geschichte mit dem Vater ihres Kindes, die sie sich wohl nur teilweise ausgedacht hatte -- wenn überhaupt -- über alle Maßen. Die meisten Vietnamesinnen ihrer Generation waren sehr prüde erzogen worden, und sich nackt zu zeigen, war selbst zwischen Eheleuten nicht unbedingt üblich; wie wohl auch in islamischen Kreisen, wobei ich mich dort nicht wirklich auskannte. Sex war unter Frauen von Nguyets Generation ein wenig verpönt, aber natürlich notwendig, um Nachwuchs zu zeugen. Wenn ...
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