1. Schlampe Yvonne 03


    Datum: 24.07.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... befeuchten musste und eine kurze Auszeit brauchte, um zur Besinnung zu kommen. Mit runzeliger Stirn schob er seine Nickelbrille zurecht.
    
    Anstatt ihn zu Wort kommen zu lassen, fuhr ich unbeirrt fort. Wie auch schon bei Carsten, meinem neuen Chef, hatte ich das Gefühl, dass die aktive Rolle stets die erfolgsversprechende Rolle war.
    
    „Wissen Sie, Herr Grube", ich ging die zwei Schritte auf Matze zu und drückte mich an seinen Oberkörper, wie ein frisch verliebtes Paar, „gerade, als Sie hoch gekommen sind," ich schaute hoch in die Augen meines Freundes, wie frisch verliebt, „da hat Matthias mich gerade geleckt. Wir waren kurz davor, so richtig schön zu ficken, und dann kamen Sie. Das soll kein Vorwurf sein, gar nicht, aber -- wir lieben es zu ficken, Matze und ich."
    
    Ich ging wieder auf den 59-Jährigen zu, dessen Champagnerglas ein wenig wackelte, was auf seine Nervosität zurückzuführen war. Ein 19-jähriges Mädchen hatte den Knacker sicherlich schon lange nicht mehr so nervös werden lassen. Dazu wechselte sich seine Gesichtsfarbe von rot zu bleich und zurück zu schamesrot.
    
    Das Rot um die Wangen, wenn man sich schämte, brachte ich mit den folgenden Sätzen zu Tage. „Sie lieben es doch bestimmt auch, mit Ihrer bezaubernden Frau zu ficken, oder? Mag die das auch so gern in den Mund? Ich liebe das total. So richtig ne schöne Portion Ficksahne in den Mund, kann mir nichts schöneres vorstellen."
    
    Ich übertrieb absichtlich, auch, wenn mich die Situation so anmachte, dass ...
    ... ich am liebsten jetzt direkt an der Sahne meines Freundes gekostet hätte. Mit meiner expliziten Beschreibung wollte ich den Vermieter geil machen und verdeutlichen, dass wir hier „unter uns" offen reden konnten. Der Sperma des 59-jährigen Vermieters reizte mich nicht, ich konnte mir nicht vorstellen, dass er mich wild vögeln würde -- hier ging es vor allen Dingen ums Geschäft.
    
    Ums Geschäft... ich hätte niemals im Traum daran gedacht, dass ich so abgebrühte Gedanken hätte fassen können. Mir, der Yvonne, die meine Freundinnen und Familie kannte, für die vor einem halben Jahr noch alles darauf hinauslief, ein ehrenwertes, stringentes Leben mit einem festen Freund aufzubauen, dessen größtes Ziel es war, sein Medizinstudium erfolgreich zu bestreiten. Die Praxis seines Vaters zu beerben. Oh man, ich dachte kurz an Torben, meinen Ex, und wusste umso mehr, warum ich diese biedere Lebensform nicht als die meine ansehen wollte.
    
    Herrn Grube war seine Unsicherheit, die fehlenden Worte, ins Gesicht geschrieben. Der Vermieter hatte sicherlich seine Stärken darin, wortgewandt seinen Mietern die Leviten zu lesen, für pünktliche Mietzahlungen zu sorgen und die Wohngemeinschaft auf seine biedere, nervige Art zusammen mit seiner Ehefrau zu drangsalieren. Auch schien ihm gut zu Gesicht zu stehen, knackigen Ärschen hinterher zu blicken und länger auf den Ausschnitt hübscher Damen zu glotzen, als es angemessen war.
    
    Wenn es drauf ankam, wirkte der Vermieter jedoch zurückhaltend, fast schon ...
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