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Die Geburt der Odaliske
Datum: 27.07.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,
... verlor, bis seine Hände an meinen Händen mich auffing. Das letzte Stück warf er mich runter, wo mich sein Kamerad, der schon wieder heruntergestiegen war, auffing. Neben ihm lag schon Katja im Schnee und einen der Kerle auf ihr sitzend. Der vierte knüpfte aus Ruten Schlingen, welche er Katja und mir über den Kopf warf. Dann setzten sie uns die Kiepen auf und fesselten uns die Hände. Sie luden uns immer mehr Holz auf, Holz, das wir nun nicht zu unseren Familien tragen würden, sondern in eine unbekannte Zukunft. Wir Mädchen gingen schweigend weiter, wie hätten wir uns wehren können. Als ich stehen blieb, spürte ich einen Zug an meinem Hals, dass ich in den Schnee fiel. Nur mit Mühe konnte ich mich hochraffen nach dem ich etwas durch den Schnee geschleift wurde. Ich versuchte ihnen so gut wie möglich zu folgen. Genauso machte es Katja. Der Fußmarsch endete bei weiteren Tataren, welche über die Pferde der Holzsucher Wache hielten. Uns Mädchen wurden die Kiepen abgenommen und wir wurden vor die Reiter auf die Pferde gesetzt. Die Gruppe setzte sich in Trab. Im Wald blieb von uns beiden Mädchen nichts übrig als unsere Fußspuren. Der Ritt dauerte eine Stunde ungefähr, bis wir ein Lager erreichten. Wir ritten bis vor eine besonders große Jurte. Hier musste der Anführer der Horde wohnen. Wir wurden von den Pferden gehoben und mittels der Halsschlingen in das Zelt geführt. Im Zelt stand ein Mann mit schmalen Augen und einem dünnen Bart. Er war stämmig und im Alter meines ...
... Vaters, ungefähr, wenn man das Alter eines Tataren überhaupt schätzen kann. Eine Narbe reichte von einem Ohr bis zum Auge. Die Männer redeten miteinander, wobei der Anführer zunächst wütend klang und auf das Feuer deutete. Als die Männer auf uns zeigten, wurde seine Stimme etwas milder. Diese Milde galt aber nicht uns Mädchen. Er griff in unser Haar und zog es nach hinten, dass wir unsere Münder öffnen mussten. Dann griff er an unsere Brüste. Wieder verfiel ich in eine Art von Starre, ich konnte mich kaum bewegen. Solche Frechheiten hatte sich noch keiner erlaubt, nicht einmal der Sohn des Dorfschulzen, zuhause. Katja erging es nicht anders. Wir wurden auf die Erde geworfen. Eine alte Frau war, von uns unbemerkt, in die Jurte gekommen. Kurz nickte sie den Männern zu. Zwei Männer ergriffen unsere Beine und spreizten sie sehr weit. Die Alte schlug unsere Röcke hoch. Plötzlich fühlte ich eine Hand an meiner Scham. Mein Verstand wollte sich wehren, doch mein Körper reagierte nicht. Ich wollte schreien, doch kein Laut kam über meine Lippen. Es ekelte mich an als zwei Finger in mich eindrangen, doch ich konnte nichts machen. Dann hörte ich ein seltsames Lachen. Der armen Katja erging es nicht besser. Ich hörte auch bei dem Übergriff, den sie erleiden musste, das krächzende Lachen dieses Geschöpfes. Zwei Männer ergriffen unsere Halsseile und zogen uns nach draußen. Keine Ahnung wie ich da gehen konnte, meine Beine mussten wohl wieder ihren Dienst aufgenommen haben. Wir wurden in ...