-
Duschkonzert
Datum: 27.08.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Ausnahmsweise ein Wort vorab: Die folgende Geschichte hatte ich unter einem anderen Account vor einigen Jahren schon einmal veröffentlicht. Diesen Account und alle Stories hatte ich später gelöscht, da mir die meisten Geschichten inzwischen offen gestanden peinlich waren. Seit einiger Zeit schreibe ich wieder und beim Wiederlesen der alten Sachen, gefiel mir diese Geschichte als einzige wieder gut. Ich habe sie nur leicht überarbeitet. ------------------------------------------------ Die Party am ersten Abend hatte es in sich gehabt. Trotzdem wachte ich schon gegen halb sieben Uhr auf und entschied, aufzustehen, zu duschen und mit einem Buch im Aufenthaltsraum das Frühstück zu erwarten. Ich packte nicht nur das Handtuch und das Duschbad, sondern gleich auch meine Kleidung ein. So konnte ich mich im Duschraum umziehen, ohne die Jungs aufzuwecken. Vorsichtig schlich ich aus dem Zimmer und hatte es nicht weit. Ein Duschraum lag unserem Zimmer genau gegenüber. Er enthielt zwei Waschbecken und zwei Duschkabinen. Die übliche Jugendherbergsausstattung. Meine Klamotten legte ich auf die Fensterbank. Wenn ich sie mit in die Kabine nahm, würden sie nass werden und so früh musste ich eigentlich nicht damit rechnen, dass jemand anderes wach sein würde. Ich konnte mich also gleich vor der Kabine im Trockenen anziehen. Ich warf einen kurzen Blick aus dem Fenster. Draußen leuchtete der Schnee, der auf den Dächern und Bäumen lag, im Licht der Außenbeleuchtung, die die alte ...
... Burg in ein gelbes Dämmerlicht tauchte. Man sah die Schneeböen in den Lichtkegeln wirbeln. Ich ließ das Fenster zu. Ich wählte die rechte Kabine, zog Shorts und T-Shirt aus und stellte mich unter die Brause. Sie gab ordentlich viel Wasser und hatte Druck. Nicht wie sonst oft in Herbergen. Dann, kaum hatte ich mich unter das heiße Wasser gestellt und angehoben, mit halber Stimme den Brahms anzusingen, den wir am Abend vorher geprobt hatten, hörte ich, wie sich die Tür des Duschraums öffnete und jemand eintrat. Wer ist denn noch so früh? „Morgen!", rief eine Stimme. Mara. „Selber Morgen!", rief ich zurück. „Tom?" „Ja. Du bist früh wach." „Immer", sagte sie. „Ich versuche immer als erste in die Dusche zu kommen, bevor jemand das ganze warme Wasser wegduscht." „Tja, verloren." „Werde ich halt morgen früher aufstehen müssen...", entgegnete sie lachend und ich hörte, wie sie die Kabine neben mir betrat, und bald darauf das Rauschen des Wassers. Mara. Mara gehörte ebenso lange zum Chor wie ich. Zwei Jahre etwa? Wir waren etwa gleichzeitig kurz vor dem gleichen Jahreskonzert eingetreten. Obwohl wir uns vorher nicht kannten, führte das zunächst dazu, dass wir von den anderen als zusammengehörig gesehen wurden. Und so hingen wir im Ergebnis anfangs tatsächlich häufiger miteinander herum. Mara war süß, etwas boshaft, ziemlich intelligent, witzig und einfach unglaublich heiß. Ich hatte von Anfang an einen leichten Crush auf sie. Tatsächlich nur ...