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Vorurteile
Datum: 08.09.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,
© 2021-2023 by bumsfidel Mein Gott, wir waren jung und wollten uns die Hörner abstoßen. Es gab immer etwas zu feiern und unsere Vorräte an Alkohol und Gras schienen unerschöpflich. Ich hab in den drei Jahren zwischen meinem neunzehnten und zweiundzwanzigsten Geburtstag mehr Mädels gevögelt, als in meinem ganzen Leben danach. Und inzwischen bin ich 65 und weiß, wovon ich rede. Ich sitze hier mit einer neuen Bekannten, die ich über Twitter kennengelernt hatte. Schließlich bin ich nicht aus der Zeit gefallen und nach dem Tod meiner Frau war es an der Zeit nochmal von vorne zu beginnen. Die Dame heißt Erika, sieht mit ihren 58 Lenzen noch ganz appetitlich aus und hatte sich nach meinem schärfsten Erlebnis erkundigt. "Die meisten Männer, die man im Internet kennenlernt, wollen als Erstes wissen, ob ich noch mit ihnen ins Bett gehen würde. Ich hab das eine Weile als absolut unpassend empfunden", hatte sie mir erklärt. "Aber so verkehrt ist die Frage ja gar nicht. Was nutzt es, sich erst wochenlang zu beschnuppern, nur um dann festzustellen, dass es im Bett nicht klappt? Also drehe ich den Spieß um und erkundige mich als Erstes, wie du so drauf bist." Ich verstand beide Seiten, also sie und die Kerle. Für die meisten jungen Menschen ist Alterssex unvorstellbar. Dass ihre Eltern noch vögeln klingt für sie albern, aber ab und zu kriegen sie vielleicht ja doch etwas mit. Aber die Großeltern? Ist Mumienschändung nicht strafbar? Doch Männer wollen den Sex bis ins Grab, brauchen ...
... ihn nicht nur für ihr Seelenheil, sondern für die Gesundheit. Kein Witz, Dampf ablassen verhindert Prostatakrebs, hatte mir mein Urologe erklärt. Bei den Frauen ist die Sache komplizierter. Je nach Erziehung und Erfahrung sind sie froh, mit oder nach den Wechseljahren eine gute Ausrede zu haben, keinen GV mehr zu mögen oder zu wollen. Andere wollen noch, können aber nicht mehr so richtig, weil die Scheide zu wenig Gleitmittel produziert oder nicht mehr flexibel genug ist. Vögeln bereitet ihnen Schmerzen, körperlich und auch seelisch, denn wollen und nicht können schlägt ähnlich auf das Gemüt wie männliche Impotenz. Ihr Vorschlag also, direkt beim ersten Treffen das Thema anzusprechen, stieß bei mir auf offene Ohren. Ich nahm mir vor, so ehrlich wie möglich zu sein. Je mehr ich preisgab, desto schneller würde sie sich ein Bild davon machen können, was mir gefällt und was nicht. Und ob es zu ihrem Verlangen kompatibel war. Ich begann also von dieser Fete zu erzählen, die als Orgie des Jahres in die Geschichte eingehen würde. "Wir waren so um die 50 Leute, mehr Mädels als Jungs und hatten eine viel zu kleine Wohnung für die Feier ausgewählt. Dicht gedrängt standen wir in allen Zimmern, tranken Bier und Asti und ließen die Joints kreisen. Dass sich Alkohol und Drogen nicht vertragen, wussten damals nur die Holländer. Uns war es egal. Dummerweise gab es auch nur eine Toilette und dies erwies sich im Laufe des Abends als extrem zu wenig. Die Schlange vor der Klotür wurde immer ...