1. Vorurteile


    Datum: 08.09.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... länger und die Proteste lauter. Auch dass schließlich immer zwei Männer gleichzeitig die Schüssel füllten, löste das Problem nicht. Es endete damit, dass jemand einfach die Tür aushing und die halbe Warteschlange sich auf einmal in Toilettenschüssel und Badewanne erleichterte. Männlein und Weiblein gleichzeitig, scheißegal. Natürlich blieben die Kommentare der Mädels über die verschiedenen Schniedel nicht aus.
    
    "Huch, wie niedlich. Spritz nicht so, pass doch auf, wen du anpisst. Hast du Spargel gegessen? Du riechst. Vergiss das Abschütteln nicht. Du sollst abschütteln, nicht wichsen. Drei Zentimeter weniger und wir hätten eine Jungfrau mehr an Bord."
    
    Solche Sprüche halt. Die Jungs wehrten sich entsprechend.
    
    "Wir können wenigstens noch zielen. Vor mir ist keine Fliege in der Schüssel sicher. Kannst mir ja beim Abschütteln helfen, aber heb' dir keinen Bruch. Lieber Jungfrau, als gar keinen Schwanz. Für dich reicht der allemal."
    
    Ich war damals noch etwas schüchtern und fand es phänomenal, dass selbst die wenigen Pärchen, die dabei waren, getrennt zum Klo gingen. Erno zum Beispiel hatte nichts dagegen, dass sich seine Freundin die Schwänze seiner Kumpel anschaute und ihm danach davon berichtete. Kaum jemand wunderte sich später, dass er sich später outete. Bis dahin war es mehr oder weniger eine ganz normale Party, aber ich denke ohne die Freizügigkeit auf der Toilette wäre es zu dem späteren Gruppensex nie gekommen.
    
    Das Fass zum Überlaufen brachte ...
    ... ausgerechnet ich selbst. Ich hatte vergessen nach dem Pieseln meinen Hosenstall zu schließen und meiner damaligen Tanzpartnerin war es aufgefallen. Nein, halt, ich muss etwas früher anfangen. Ich hatte sie an diesem Abend erst kennengelernt und fand sie ganz sympathisch. Zu schüchtern sie anzusprechen beobachtete ich sie nur und hatte bald heraus, dass sie vermutlich keinen Freund dabei hatte. Doch irgendwie waren meine Blicke wohl zu offensichtlich gewesen, jedenfalls bemerkte sie mich und forderte mich zum Tanzen auf.
    
    "Ich kann nicht tanzen", zierte ich mich.
    
    "Dann hüpf halt herum", zog sie mich auf, "hier macht keiner etwas anderes."
    
    Wir blieben trotz meiner Unbeholfenheit zusammen, unterhielten uns, lachten viel und gingen schließlich zusammen aufs Klo. Neugierig wollte ich wissen, ob sie rasiert war, doch sie setzte sich so geschickt, dass ich nichts erkennen konnte. Ich meinerseits hatte trotz des Drucks Schwierigkeiten mein Wasser abzuschlagen, so sehr machte mich ihr Anblick an. Das Luder grinste wissend und ließ mich mit meinen Problemen alleine. Oder was man bei dem Andrang so alleine nennt.
    
    "Da bist du ja endlich", grinste sie, als ich wieder bei ihr war. "Du hast etwas vergessen."
    
    "Was denn?"
    
    "Dein Hobby steht auf."
    
    "Oh, entschuldige."
    
    "Warte, ich mache das für dich."
    
    Doch statt mir einfach den Reißverschluss hochzuziehen, glitt ihre Hand in den Schlitz und streifte über meinen Schwanz.
    
    "Ich will dir schließlich nichts einklemmen", säuselte ...
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