1. Vorurteile


    Datum: 08.09.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... ungeduldig. Wir haben gebumst", gab sie zu. "Ich hab versucht, Kurt einen zu blasen, kam mit ihm aber nicht klar. Er hat immer versucht mir sein Ding so tief in den Hals zu stecken, dass ich kurz vorm Kotzen stand. Ich hab dann mit Anne getauscht, die, wie sich herausstellte, Deep Throat-erfahren war. Mit Robert hat es besser geklappt. Um genau zu sein, er stellte sich als bester Liebhaber heraus, den ich bis dahin hatte. Du wirst mich jetzt für eine Lügnerin halten, aber ausgerechnet er hatte auch den kleinsten Penis, mit dem ich jemals zu tun hatte. Genau gesagt 12 cm lang und 4,5 cm dick, wie ich bei späterer Gelegenheit einmal nachgemessen habe.
    
    Bei ihm war selbst ich nahe am Deep Throat. Er hatte einen rasierten Sack, was mich im ersten Moment verwunderte. Jedenfalls so lange, bis er mich aufforderte, an seinen Eiern zu lutschen. Er stand darauf und ich muss sagen, es war ein unglaublich geiles Gefühl für mich. Du spürst die Hoden auf der Zunge, genauso wie die Samenstränge. Ich weiß nicht, ob du das nachvollziehen kannst, aber einem Mann einen zu blasen kann sehr unterschiedliche Gefühle auslösen. Bei einigen fühlst du dich erniedrigt, bei anderen spürst du deine Macht über ihn. Wenn du seine Eier im Mund hast, bist du die Göttin. Er ist voll in deiner Hand. Eine falsche Bewegung und er jault wie ein Hund, den man auf den Schwanz getreten hat.
    
    Robert hatte das nötige Zutrauen zu mir und ich hab ihn nicht enttäuscht. Ich hab ihn geblasen und bevor du fragst, ja, ...
    ... auch sein Sperma geschluckt. Ich mag Sperma. Nicht von jedem, manchmal ist es zu viel, zu dickflüssig oder riecht komisch. Aber meistens finde ich so einen Eiweißcocktail ganz in Ordnung. Natürlicher Eierlikör, wie ich immer sage.
    
    Wir haben es danach dann ganz ähnlich gehalten wie du. Ich wollte nicht vor aller Augen gevögelt werden, also sind wir zu ihm nach Hause. Ich hab ihm in der Dusche ein Bein auf die Schulter gelegt und er hat mich geleckt. Meinen Nektar geschluckt. Im Bett hat er sich als so ausdauernd und fantasiereich herausgestellt, dass ich drei Tage mit wunder Muschi herumgelaufen bin. Meine Schamlippen haben fast eine Dose Niveacreme verbraucht. Wir haben uns auf der Arbeit nichts anmerken lassen, waren danach aber fast ein Jahr zusammen."
    
    "Warst du jemals verheiratet?", wollte ich noch von Erika wissen.
    
    "Nein", schüttelte sie ihr silbergraues Haupt. "Meine Beziehungen dauerten zwar immer länger, so zwischen fünf und zwölf Jahren, aber ich habe nie geheiratet."
    
    "Kinder?"
    
    "Einmal abgetrieben. Die Folge einer Vergewaltigung."
    
    "Oh."
    
    "Shit happens. Dem Falschen vertraut."
    
    "Angezeigt?"
    
    "Klar. Aber nicht weiterverfolgt. Ich hatte wohl den falschen Rock an."
    
    Ich verstummte und sah sie still an. Es schien ihr nichts auszumachen, darüber zu reden. Über diese himmelschreiende Ungerechtigkeit, dass Frau wohl zu aufreizend angezogen war und der feine Herr sich nicht beherrschen konnte. Die Gesetze werden halt von Männern gemacht. Okay, es ist ...
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