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Die Versteigerung der Amelie 03
Datum: 09.09.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,
Die nachfolgende Erzählung basiert zu Teilen aus wahren Erlebnissen, garniert und aufgefüllt mit meiner regen Fantasie! Die gesamte Erzählung besteht aus 11 Kapiteln. Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um die Kapitel 5 und 6. Ich plane gerade einen 2ten Teil dieser Geschichte zu schreiben. Ich finde, der Handlungsstrang und die Personen haben eine Fortsetzung verdient. Wenn ihr Anregungen, Ideen oder an einem Gemeinschaftswerk interessiert seid, dann schreibt mich doch an. Vielen Dank fürs Lesen! Copyright © 2022 by Amelie Wild Alle Rechte vorbehalten DIE VERSTEIGERUNG DER AMELIE (TEIL 1) 5 __________ Kurz nachdem Julia das Sperma ihres Freundes auf der Terrasse getrunken hatte, waren dichte, schwarze Wolken aufgezogen. Wir hatten schnell unsere Sachen gepackt und waren ins Haus geflüchtet. „Bei dem Wetter macht es keinen Sinn, den Rückweg ins Tal anzutreten", erklärte ich und blickte in die Runde. „Aber ...", stammelte Julia. „Amelie hat recht", erklärte Hanna. „Es ist zu gefährlich." „Ihr könntet euch verlaufen, aber auch die Blitze sind nicht zu unterschätzen", fügte ich hinzu. „Was schlägst du vor?", wollte Florian wissen. „Abwarten und Tee trinken", sagte ich. „Ein Gewitter in den Bergen kann sich auch schnell wieder verziehen." „Stören wir auch nicht?", erkundigte sich Julia. „Natürlich nicht. Außerdem geht es um eure Sicherheit. Wir warten einfach auf besseres Wetter." „Okay, einverstanden", sagte ...
... Florian. „Danke", meinte auch Julia. Nun hatte ich drei Gäste in meiner Hütte. Geplant war es eigentlich, mit meinen Gedanken allein zu sein. Aber alles war anders gekommen. Ich wollte eine kurze Nachricht über WhatsApp an Sofia schreiben, musste aber feststellen, dass ich keinen Internetempfang hatte. Das Gewitter schien die Verbindung zu verhindern. Mist. Ich vermisste meine süße Italienerin. Meine Gefühle waren so konfus. Kurz darauf saßen wir um den Wohnzimmertisch, tranken heißen Tee und spielten Karten. Es war schön, nicht allein sein zu müssen. Wir lachten viel, bis plötzlich die Haustür gewaltsam von außen geöffnet wurde. Drei fremde Männer betraten die Hütte. Der Anblick gefiel mir gar nicht. Es machte den Eindruck eines schlechten Gangsterfilms. Hanna schrie auf! Ihre Reaktion zeigte mir, dass sie die Männer zu kennen schien. Ich flüsterte, sodass es nur Hanna hören konnte: „Wer ist das?" „Marvin, der Zuhälter aus Rosenheim. Er hat mich gefunden! Scheiße." Nun sah ich mir diesen Marvin genauer an. Er sah gar nicht schlecht aus, wie er da im Türrahmen lehnte und selbstbewusst grinste. Er war mittelgroß, wirkte massig, hatte dichtes, aschblondes Haar und ein Gesicht, das irgendwie an einen gutmütigen, jungen Bären erinnerte. Wenn nur nicht die Augen gewesen wären, diese kalten, berechnenden Blicke, die mir eine Gänsehaut auf die Arme zauberte. Er trug eine schwarze Lederjacke und eine Jeans. Langsam, als würde sich eine Schlange einer Maus ...