1. Die Versteigerung der Amelie 03


    Datum: 09.09.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... interessante Gruppe", meinte er und trank einen weiteren Schluck Wodka.
    
    Plötzlich spürte ich einen Knoten in meinem Magen, ein flaues Gefühl, dass mich vor etwas zu warnen schien. Die Blicke des Zuhälters hafteten erneut auf meinem Körper. Ich bekam eine Gänsehaut auf den Unterarmen. Mist. Das war nicht gut.
    
    „Was haltet ihr von der Blonden?", fragte der Zuhälter und blickte zu seinen Begleitern.
    
    „Hm."
    
    „Sehr viel."
    
    Marvin blickte mich wieder an. „Amelie. Richtig?"
    
    „Ja."
    
    „Was machst du beruflich?"
    
    „Ich bin Referendarin in einem Gymnasium."
    
    „Eine Lehrerin. Hm. Gefällt mir", meinte er und grinste lüstern. „Stell dich mal in die Mitte des Raumes."
    
    „Äh."
    
    „Du kannst dich natürlich auch weigern, meine Wünsche zu erfüllen, aber dann werde ich Hanna einen Finger brechen!"
    
    Hanna schrie neben mir erschrocken auf. Ich starrte zuerst den Zuhälter an und blickte dann in die flehenden Augen der Freundin. Ich zuckte mit den Schultern, erhob mich und trat in die Mitte des Zimmers. Die drei Männer betrachteten mich neugierig von oben bis unten.
    
    „Tolles Weib", meinte der Dunkelhaarige und trank aus der Flasche Bier.
    
    „Geiler Körper", sagte auch der Blonde und nickte bewundernd.
    
    Marvin erhob sich, ergriff Hanna und zog das Mädchen auf seinen Schoß, dann sagte er: „Sie gehört euch, Jungs. Fickt sie kräftig durch!"
    
    „Nein!", schrie ich laut.
    
    Marvin lachte und ergriff die Hand von Hanna. „Ich werde mit dem Zeigefinger anfangen, wenn du dich weigerst. ...
    ... Als nächstes wird der Daumen an der Reihe sein."
    
    „Bitte, Marvin ... nicht", jammerte Hanna und weinte.
    
    Ich zitterte am gesamten Körper. Was sollte ich tun? Scheiße. So verzweifelt und ratlos war ich seit Jahren nicht mehr.
    
    Ich sah, wie die beiden Begleiter grinsten und einander zunickten. Langsam wie zwei Raubkatzen kamen sie näher und streiften um mich herum, so als müssten sie ihre Beute erst einmal ausgiebig begutachten. Noch berührte mich keiner von ihnen, doch mir war, als könne ich ihre Augen überall auf meinem Körper fühlen.
    
    Der Schwarzhaarige trat hinter mich, hauchte mir seinen heißen Atem in den Nacken und flüsterte: „Entspann dich, Süße."
    
    Er zerschnitt den Kabelbinder und befreite meine gefesselten Hände. Ich stand starr wie eine zitternde Maus vor einer hungrigen Schlange. Jede Gegenwehr oder Kraft hatte meinen Körper verlassen.
    
    Auf ein Zeichen von Marvin ergriff der Schwarzhaarige mein Shirt, zog den Stoff über meinen Kopf und warf das Textil auf den Boden. Ich zitterte vor Aufregung, als sich seine Hände von oben in meinen Büstenhalter schoben. Mit Verwunderung stellte ich fest, dass sich meine Nippel schon im nächsten Moment hart und steif gegen den Stoff drückten.
    
    Marvin schien zu gefallen, was er zu sehen bekam. Er grinste, drückte Hannas Körper eng an sich und legte seine rechte Hand auf ihre Brust. Aufmunternd nickte er seinen beiden Begleitern zu.
    
    „Du hast einen geilen Körper!", flüsterte der Schwarzhaarige, während sich seine Hände ...
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