1. Am Arsch der Welt


    Datum: 10.11.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Funken sprühen.
    
    'Die bin ich los', war sein erster verzweifelter Gedanke.
    
    Svenja war sofort Feuer und Flamme, als sie hörte, dass da noch weitere Personen lebten.
    
    "Wir waren blöde", fiel ihr auf. "Von wegen bis zum Winter warten bis Eis liegt und dann auf die Suche gehen. Wer zum Lebensmittellager kommt, muss andere Wege kennen!"
    
    "Jetzt, wo du es sagst", seufzte Serge und verfluchte seine eigene Dummheit.
    
    "Dann werde ich euch mal den Weg zeigen", erwiderte Tom munter, der seine Blicke nicht von der drallen Svenja lassen konnte.
    
    Endlich eine Frau in seinem Alter. Jung genug, um noch Kinder kriegen zu können. Endlich bräuchte er nicht mehr seine Mutter zu besteigen, die mit ihren über sechzig Lenzen so langsam die Lust verloren hatte, mit ihrem Sohn zu vögeln. Tom sah sich schon als Stammesvater zukünftiger Generationen. Wenn es jetzt noch zwischen Camilla und Serge ebenso funken würde - nicht auszudenken.
    
    Doch da brauchte er sich keine Sorgen zu machen. Die ersten Worte Camillas, als sie an deren Hütte ankamen, lauteten etwas naiv:
    
    "Hast du dir eine Frau und mir einen Mann mitgebracht?"
    
    Peinlich berührt schauten sich alle an, doch Camilla stand schon vor Serge und betrachtete ihn wie ein neues Kleid von allen Seiten.
    
    "Ganz okay", kam sie schließlich zu einem Befund. "Den nehme ich."
    
    "Werde ich da auch noch gefragt?", erwiderte Serge schlapp.
    
    Die junge Frau sah ja nicht schlecht aus, in seinem Alter zwar, aber ziemlich verwildert. Wo ...
    ... Svenja sehr penibel war, schien Camilla die Körperpflege nicht sehr ernst zu nehmen. Ich Gesicht war dreckig, die Haare verfilzt und ein Bad im Bach hätte sie vermutlich schon vor Wochen gebraucht. Doch figürlich passte sie eher zu Serges Ideal als Svenja. Etwas größer als die, dafür wesentlich schlanker.
    
    Doch zunächst wurden sie den anderen vorgestellt und verbrachten den Rest des Tages damit, sich gegenseitig ihre Geschichte zu erzählen. Auf dem Rückweg machten sich Serge und Svenja so ihre Gedanken. Die Vertrautheit zwischen Mutter und Sohn war ihnen nicht entgangen.
    
    "Die haben etwas miteinander", war sich Svenja sicher.
    
    "Das wäre Inzest", überlegte Serge. "Da stellt sich die Frage, wessen Kind Camilla ist."
    
    "Die Mutter dürfte klar sein", grinste seine Freundin, "aber wer ist der Vater?"
    
    "Vielleicht wissen sie es selbst nicht?", vermutete Serge und traf damit den Nagel auf den Kopf.
    
    "Gefällt sie dir?", wurde er aus seinen Gedanken gerissen.
    
    Svenja schaute ihn neugierig an. Sie schien kein bisschen eifersüchtig zu sein. Serge hatte den Eindruck, dass sie ihn schon abgeschrieben hatte.
    
    "Woher soll ich das wissen?", gab er barscher zurück, als er wollte.
    
    Svenja beugte sich zu ihm und flüsterte ihm ins Ohr: "Nimm sie mit zum Bach. Unter dem Schmutz wirst du eine Rassefrau entdecken. Glaub mir."
    
    "Und du?"
    
    "Siehst du nicht, dass Tom viel besser zu mir passt? Wir beide waren ein gutes Team, aber immer nur eine Notlösung."
    
    "Scheiße", erwiderte ...
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