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Dorfgeflüster 08
Datum: 10.11.2022, Kategorien: Betagt,
Am nächsten Tag wartete Marianne etwas ungeduldig auf Jenny. Sie hatte sich ein paar Aufgaben überlegt, aber ganz genau wusste sie noch nicht was ihr eigentlich vorschwebte. War sie zu voreilig gewesen? War ihr Geist vom Sex und den ganzen Gedanken der Leute zu benebelt? Machte sie sich wirklich Hoffnungen ein junges Mädchen wie Jenny zu verführen? Sie war so jung wie Felix. War es das was sie reizte? Oder war es das, was sie über sie wusste. Die Tatsache, dass sie etwas gegen sie in der Hand hatte. Etwas mit dem sie Macht auf Jenny ausüben könnte. Macht. Macht. Der Begriff geisterte in Mariannes Kopf herum. Ja, Sex und Macht passten zusammen. Gehörten sie vielleicht zusammen? Irgendwie schon. Sie dachte über Hannes nach. Den großen Kerl. Bei seiner Frau spielte er den Macho, aber Marianne hatte ihn devot gemacht. Zumindest ihr gegenüber. Auch Tanja war eher devot. Felix? Da war sie sich nicht sicher. Konnte sie sich überhaupt mit etwas sicher sein? Kurz nach dem Mittag klingelte es endlich an der Tür. Es war tatsächlich Jenny. „Hallo Marianne, da bin ich." - Wow, hübsches Häuschen. Etwas altmodisch, aber gemütlich - „Hallo Jenny, komm rein. Wie geht es dir?" „Soweit, so gut. Fleißig am Lernen natürlich." - Könnte aber gut darauf verzichten. Der ganze Abi-Scheiss nervt - „Komm, wir setzen uns in die Küche. Du hast ja schon wieder diese hübsche Kette um." - Die scheint ihr ganz schön zu gefallen. Meine kleine Beute... - Marianne führte Jenny in ...
... die Küche und servierte ihr einen Kaffee. „Also Jenny, ich stelle mir das so vor. Staubsaugen, Wischen, Wäsche machen. Damit können wir erstmal anfangen. Das wäre mir schon eine große Hilfe." „Ja klar. Gerne. Kein Problem." „Das ist ja wunderbar. Komm, ich zeig dir wo alles ist." Marianne zeigte Jenny die Ausrüstung und erklärte ihr, wie genau sie es gerne hätte. Jenny hörte aufmerksam zu und machte sich alsbald an die Arbeit. Marianne wollte ihr ein wenig Freiraum lassen und ging zum jäten in den Garten. Sie wollte, dass Jenny alleine im Haus war. Sie sollte sich unbeobachtet fühlen. Vertrauen gewinnen. Marianne musste daran denken was Robert, der Bäcker und Jennys Chef, gedacht hatte. Putzen in Uniform. Eine kleine, süße Haushaltshilfe mit Schürze und Käppchen. Marianne stellte sich Jenny in so einem Aufzug vor. Könnte adrett aussehen. Jenny war nicht extrem schlank, ganz normal. Janine war dagegen ein Strich in der Landschaft. Jenny hatte Kurven. Ein freundliches Gesicht. Natürlich. Und sie war Jungfrau. Sexuell also wahrscheinlich ein recht unbeschriebenes Blatt. Ob sie überhaupt schon mal einen Orgasmus hatte, überlegte Marianne? Vielleicht mastrubierte sie. Aber einen Orgasmus durch einen anderen Menschen? Marianne hatte Lust das herauszufinden, auch wenn sie noch nicht ganz genau wusste wie. Jenny war jung, unabhängig und damit unberechenbarer als Hannes oder Tanja. Aber genau das machte auch den gewissen Reiz aus. Die Zeit verstrich und irgendwann ging ...