1. Cleo 10


    Datum: 30.11.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... gestern live entgangen waren.
    
    Die Kleine hatte ein süsses Gesicht, wirkte eigentlich recht unschuldig. Kaum zu glauben, wie sie sich verhalten hatte. Er zoomte auf das Pulver. War das wirklich Koks? Er wusste nicht, was es sonst sein sollte. Wohl kaum Backpulver. Fasziniert verglich er Fotos und Videos. Selbst einige Details der Kreditkarte konnte er erkennen. Mark F konnte er da lesen, der Rest des Nachnamens war von der Hand verdeckt. Auch die ersten paar Ziffern und das Ablaufdatum waren zu erkennen.
    
    Tanner grinste und dachte
    
    *"Geile Kamera. Jetzt brauche ich eigentlich nur noch die restlichen Nummern und die Sicherheitszahl auf der Rückseite zum Einkaufen im Netz"*
    
    Er lachte auf.
    
    Mark F. Mark Ficker? Er grinste und legte alles sorgfältig in einem separaten Ordner auf seinem Rechner ab, machte sich einige Notizen und Sicherheitskopien.
    
    Er freute sich jetzt auf den morgigen Montag, da würde er den Rest des falschen Schmucks beim Juwelier abholen und das echte Zeug dann sofort zu Kohle machen.
    
    **Cleo**
    
    Die nächsten Tage vergingen wahnsinnig schnell, viel Arbeit und keine Zeit für Privatleben. Auch heute war es wieder einmal spät geworden und Cleo öffnete die Haustür. Doch noch bevor sie richtig eingetreten war, hörte sie das unverwechselbare Geräusch von zwei Menschen beim Sex!
    
    Sie schloss leise die Tür, machte aber kein Licht an - ganz ohne nachzudenken. Sie legte die Jacke weg und ihr Blick schweifte zu Lenas Tür, die einen Spaltbreit geöffnet ...
    ... war. Die Geräusche wurden lauter, das Stöhnen intensiver; das Ächzen des Bettes erzählte eine unmissverständliche Geschichte.
    
    Cleo schluckte und wusste natürlich genau, wer hinter der Tür war - Mark und Lena. Dieser Kerl, der sie so sehr beeindruckt, ja schockiert hatte, bei dem sie sich fast wie ein kleines Mädchen vorkam, obwohl sie wahrscheinlich 15 Jahre älter war als er. Wie gebannt blickte sie auf die leicht geöffnete Tür.
    
    Dann gab sie sich einen Ruck, wandte sich ab und ging leise in die Küche, in der mal wieder das Licht brannte. Sie verharrte kurz, drehte sich dann aber um und schlich sich vorsichtig ein paar Schritte durch den dunklen Gang. Sie konnte einfach nicht anders, fühlte sich fast magnetisch angezogen und blickte nun verstohlen durch den Spalt ins Zimmer, das nur von einer kleinen Nachttischlampe erleuchtet war.
    
    Mark lag mit dem Kopf zum Fenster auf dem Rücken, ausgestreckt auf dem Bett, hatte seine Hände auf Lenas Beinen. Diese bewegte sich auf ihm sitzend, mit dem Rücken zur Tür langsam auf und ab, vor und zurück. Mark hatte die Augen geschlossen und genoss offensichtlich Lenas rhythmische Bewegungen. Immer wieder zog sie ihr Becken langsam nach vorn und stiess sich dann heftig zurück, ein tiefes, animalisches Stöhnen entwich ihrer Kehle und sie murmelte Dinge wie‚ "oh ja" und "oh Gott".
    
    Cleo hatte schlagartig ein schlechtes Gewissen und wollte sich schon abwenden, als plötzlich - Lena war in ihrer sinnlichen Bewegung gerade oben - Mark Lenas ...
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