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Erziehung zur Dienstbarkeit
Datum: 04.01.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... Wellen und des Windes zu vernehmen. Aber wahrscheinlich war es nur das Blut in seinen Ohren und sein Atem, der unter der Behandlung, die ihm Mary zukommen ließ, immer schwerer ging. Erst jetzt bemerkte Georg, dass Gräfin Marianne inmitten einiger verstreuter Muscheln und Meeresschnecken abgebildet war. Auch ein Korallenast war zu sehen. Das musste wohl der Grundstock der Conchiliensammlung in Schloss sein, die er dringend einmal genauer inspizieren musste. Vielleicht war schon bei der Gründerin der Schule ein naturhistorisches Interesse vorhanden gewesen. Die Muscheln... unwillkürlich musste er an die Direktorin von Otten denken und wusste, dass es damit um ihn geschehen war. Er schloss die Augen und stieß einen heiseren Schrei aus, die Flut seines männlichen Samens ergoss sich, spritzte wie die Gischt auf, um dann langsam zu verebben und hinunter in den Schlund zu sickern. Nach den Momenten der äußersten Anspannung sank Georg erschöpft in seinen Sessel zurück. Die Ekstase wich Fragen und Zweifeln, die wie ein Schwarm aufgescheuchter Möwen auf den Strand zurückkehrten. Noch eine Weile wollte er seine Augen geschlossen halten, um seine Gedanken zu sortieren, bevor er Mary wieder ins Gesicht blicken konnte. Wie war er in diese Lage gekommen und was hatte sie zu bedeuten? *** Am Nachmittag hatte der Hausdiener Georg nach Unterrichtsschluss abgefangen, um ihn zur Direktorin zu rufen. Wie bei ihrer ersten Begegnung saß sie hinter ihrem Schreibtisch, nur war ihr ...
... Ton jetzt freundlich entspannt, als sie das Wort an ihn richtete. „Lieber Herr Herwig, ich hoffe, Sie haben sich gut bei uns eingelebt. Ich höre, unsere Mädchen halten große Stücke auf Sie. Alle sind begeistert, einmal etwas Neues zu hören. Ihre Vorträge über die großen wissenschaftlichen Entdeckungsfahrten scheinen gut anzukommen. Aber um eines möchte ich Sie bitten: Um Himmels Willen, bleiben Sie bei Tahiti und meiden Sie Galapagos. Einen Skandal kann ich wirklich nicht gebrauchen." „Sicher, Frau Direktorin, machen Sie sich keine Sorgen. So detailliert werde ich mit den Schülerinnen nicht in die neueste Forschung eintauchen", beeilte sich Georg zu beschwichtigen. „Ehrlich gesagt bin ich auch begeistert. Ich habe den Eindruck, dass einige der Mädchen sogar interessiert an dem sind, was ich erzähle. Auch die Kollegen haben mich sehr freundlich aufgenommen und in jeglicher Hinsicht unterstützt. Alles in allem ein guter Anfang." „Weshalb ich Sie zu mir rufe...", fuhr die Direktorin fort und rückte dabei ihren Zwicker zurecht. „Es geht um die Einweisung in die Dienstpflichten. Ich konnte mich ja schon von Ihrer persönlichen Ergebenheit überzeugen... Ich hoffe Sie sind mir nicht böse wegen des kleinen Überfalls bei Ihrer Prüfung. Bevor ich Ihrer Anstellung zustimmen konnte, musste ich absolut sicher sein, dass Sie die richtige Gesinnung mitbringen. Jetzt geht es aber zusätzlich um Ihre Dienstbarkeit gegenüber der Schule und seinen Repräsentanten." Dabei schaute sie ihn ...