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Doro 04: Das Szepter
Datum: 02.02.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
Der Gefängnisdirektor las die E-Mail und pfiff durch die Zähne. Schon das erste Gebot lag deutlich höher als die vergangenen Transaktionen. Seine Frau würde ihm um den Hals fallen, weil er ihr endlich den lang ersehnten Urlaub in Paris schenken konnte. Aber nur nichts überstürzen, bezähmte er sich. Ganz bestimmt kamen noch weitere Offerten. Wenn er klug abwartete und die Bieter geschickt gegeneinander ausspielte, dann wäre mit diesem frischen Material sogar ein Ertrag zu erzielen, mit dem er sich für einen bequemen, einflussreichen Posten in der Hauptstadt empfehlen konnte. Mit etwas Glück könnte er es sogar bis ins Ministerium schaffen. Er malte sich seine rosige Zukunft aus, während das letzte von Tanja gelieferte Video über den Monitor lief. Die Bilder kamen nicht mehr an die Qualität des ersten Streifens heran, waren aber immer noch überdurchschnittlich und versprachen einiges an Umsatz. Die Teaser-Bildern des rotblonden, ganz offensichtlich aus Mitteleuropa stammenden Models lockten schon jetzt zahlreiche neue Abonnenten auf die Webseite. Derweil sorgten raffiniert von ihm platzierte Andeutungen, dass die naive Kleine bald vor laufender Kamera entjungfert würde, für aufgeregte Diskussionen in den Chats und Kommentarspalten und hielten die Aufmerksamkeit hoch. Das Wichtigste war zunächst, dass die Ware nicht vorzeitig beschädigt wurde. Allen Wachmännern hatte er deutlich gemacht, dass die Deutsche sein persönliches Eigentum war und es jeder schwer bereuen würde, ...
... der ihr auch nur ein Haar krümmte. Der Wermutstropfen an der ganzen Sache war, dass auch er die süße Frucht nicht selbst pflücken durfte. Dieses Privileg musste per Höchstgebot ersteigert werden. Immerhin war ihm erlaubt, davon zu träumen. Er lehnte sich genüsslich in seinen breiten Ledersessel zurück und stellte sich vor, was er mit der Gefangenen anstellen wollte, sobald diese erste Hürde überwunden war. * Doros Schlafstatt blieb weiterhin unbenutzt. Jede Nacht teilte sie mit ihrer Zellengenossin das Bett. Dies geschah nicht aus Leidenschaft oder einem eigenen Bedürfnis nach Nähe heraus. Die unerfahrene Gefangene hatte instinktiv erkannt, dass sie auf das Wohlwollen der einzigen Bezugsperson, die sie an diesem ungewohnten und bedrohlichen Ort hatte, angewiesen war. Also erfüllte sie jede der Wünsche und Forderungen sofort und ohne Widerspruch. Ihre Nächte begannen in der Regel damit, dass sie sich unter den Augen der Älteren auszog und vor das Bett kniete, bis diese sich ebenfalls bereit gemacht hatte, unter die Decke geschlüpft war und sie einlud, sich zu ihr zu legen. Was dann folgte, war nicht mehr so erderschütternd, wie das erste Mal. Doch lernte sie ihren eigenen Körper und seine Bedürfnisse nach und nach immer besser kennen, indem sie der Anleitung und dem Drängen ihrer Liebhaberin nachkam. Tanja ließ nie irgendwelche Zweifel aufkommen, dass sie das Sagen und die Kontrolle darüber hatte, was in der Zelle und in ihrem Bett geschah. Nachdem sie die Lust ...