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Doro 04: Das Szepter
Datum: 02.02.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... in der Jüngeren geweckt hatte, teilte sie ihr zu, wann und wie sie diese erfüllen durfte. Die Macht, die sie dabei ausübte, erregte sie viel mehr, als jede körperliche Stimulation. Wobei sie die Kleine selbstverständlich auch dazu benutzte, sie zu befriedigen, und ihr beibrachte, was sie selbst benötigte und bevorzugte. Doro konnte sich noch immer nicht daran gewöhnen, sich vor anderen zu entblößen. Immer wenn das abendliche Ritual nahte, wurde sie zunehmend unruhig und ängstlich. Doch zu ihrer eigenen Verwirrung wurde ein weiteres Gefühl nach und nach stärker. So sehr sie sich vor den Abenden fürchtete, wuchs gleichzeitig ihre Erregung, je näher der Zeitpunkt rückte, an dem Tanja sie zwang, sich auszuziehen und nackt auf dem kalten Boden zu knien. Ihre Gedanken fingen dann an, darum zu kreisen, was die Größere mit ihr tun würde, sobald sie gemeinsam unter der Decke steckten. Die Gänsehaut, die sich dann regelmäßig ausbreitete, und am augenfälligsten ihre sich aufreckenden, dunkler werdenden Nippel wurden nicht nur durch die Kälte hervorgerufen. In ihrem Schoß hingegen breitete sich eine angenehme Wärme aus und sie meinte sogar, allein davon, dass sie auszuharrte und auf den Befehl wartete, sich ins Bett zu legen, feucht zu werden. Rational rechtfertigte sie ihre Unterwürfigkeit sich selbst gegenüber damit, dass sie auf den Schutz der Stärkeren angewiesen war. Erleichtert hatte sie festgestellt, dass niemand sich traute, sich ihr zu nähern, wenn sie gemeinsam mit ...
... Tanja in den Fluren unterwegs war. Selbst die Wärter schienen mehr Respekt zu haben, seit sie die Zelle teilten. Einerseits wurde sie von der einflussreichen Freundin behandelt, als wäre sie deren Besitz, andererseits wurde es offenbar von jedem respektiert, dass diese ihren Besitz beschützte. Auch eine Art Arbeitsplatz besorgte ihr die Ältere, ohne den die Tage lange und eintönig gewesen wären. Jeden Morgen gingen sie gemeinsam in die Großküche, in der das Essen für die Gefangenen zubereitet wurde. Gemeinsam mit anderen Hilfskräften putzte und schnitt Doro die Zutaten für die Gerichte und gab sie unter Anleitung der Köche in Töpfe und Pfannen. Nie erlebte sie dabei, dass Tanja irgendwelche Arbeiten verrichtete oder irgendjemand auch nur wagte, ihr eine Anordnung zu geben. Ganz im Gegenteil schien es, als ob sie das Regiment führte, während sie klischeehaft einen langen Holzlöffel wie ein Szepter schwang. Aktiv wurde die heimliche Chefin immer nur dann, wenn frische Vorräte geliefert wurden. Dann dirigierte sie mir ihrem improvisierten Marschallstab die Lieferanten, entschied, wo was gelagert wurde und wies die Küchenhelferinnen an, die Kisten und Kanister in Vorratskammern zu tragen und in Regale zu packen. Da geschah es. „Schätzchen", wandte sich die Obere an Doro, „trage diese Kiste nach dort hinten." Sie zeigte mit ihrem Kochlöffel auf eine offene Gemüsekiste. „Aber das Grünzeug sollte doch eher in den Kühlraum?" Der Widerspruch erzeugte eine wütende ...