1. Doro 04: Das Szepter


    Datum: 02.02.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... schmerzhafter Schlag mit der Kelle belehrte sie eines Besseren. Notgedrungen musste sie die erniedrigende Pose erdulden. Aus den Augenwinkeln nahm sie wahr, wie die Umstehenden sich reckten und nähertraten, um das Schauspiel genauer beobachten zu können. Das Blut schoss ihr vor Scham ins Gesicht und sie konzentrierte sich voll und ganz auf die vor ihr liegende Aufgabe, um das unerfreuliche Umfeld zu vergessen.
    
    Da zischte der Schöpflöffel herab und landete klatschend auf ihrer Kehrseite.
    
    „Au!"
    
    Der laute Schmerzensschrei wurde prompt durch einen zweiten Schlag beantwortet.
    
    „Warum tust du das?", heulte die Malträtierte.
    
    „Große Schuld verdient große Strafe. Nur so bleibt sie im Gedächtnis."
    
    Jedes Wort wurde von einem weiteren Klatschen begleitet. Im Nu leuchtete Doros Hinterteil in hellerem Feuerrot als ihr vor Scham glühendes Antlitz. Gleichzeitig fühlte sie sich seltsam leicht, nicht wissend, ob dies durch die Alkoholdämpfte, die sie umwehten, die demütigende Zurschaustellung, die ihre tiefsten Ängste wahr werden ließ, oder die noch nie gekannten, brennenden Schmerzen auf ihrem Gesäß verursacht wurde. Oder durch alles drei zusammen.
    
    Noch verwirrender war eine eigentümliche körperliche Reaktion, die sie nie erwartet hätte. Die Frequenz ihres Atems und Pulses stieg an, ihr wurde warm und die Unterseite ihres Slips wurde verräterisch feucht. Irgendwie schien ihr Unterbewusstsein gelernt zu haben, dass eine demütigende Pose auf dem Boden vor ihrer Herrin ...
    ... unweigerlich zu einem aufregenden Beisammensein führte.
    
    Obwohl alleine die Vorstellung, dass dies vor den Augen so vieler Fremder geschehen könnte, der blanke Horror für sie war, konnte sie sich nicht gegen die von ihrer Fantasie erzeugten Bilder wehren, die vor ihrem inneren Auge schwebten. Sie wusste nicht warum, aber wusste mit aller Gewissheit, dass sie nie so bereit gewesen war, sich ihrer Meisterin hinzugeben.
    
    Tränen trübten ihren Blick und sie musste das Putzen einstellen, um sich nicht an den scharfen Scherben zu schneiden. Unweigerlich erwartete sie, für diesen erneuten Ungehorsam noch stärker gezüchtigt zu werden. Doch zu ihrer großen Überraschung endeten die Hiebe, stattdessen strich eine zarte Hand über ihre gepeinigten Pobacken.
    
    Doro erzitterte. Dies erschien ihr als die sanfteste und willkommenste Berührung, die sie je empfangen durfte. Glücksgefühle durchströmten sie und in diesem Augenblick hätte sie alles getan, um sich bei ihrer Gefährtin zu bedanken.
    
    Ein fester Griff unter ihren Achseln zog sie auf die Füße und führte sie fort. Durch den Tränenschleier erkannte sie, dass sie in einen kleinen Nebenraum gebracht wurde, dessen Tür Tanja hinter ihnen abschloss.
    
    Behände entledigte sich die Größere ihrer eigenen Kleidung und setzte sich breitbeinig auf einen Tisch. Mit einer auffordernden Geste winkte sie ihre Magd heran.
    
    „Du weißt, was zu tun ist."
    
    Gehorsam ging Doro in die Hocke und sog den würzigen Duft des vor ihr ausgebreiteten Schoßes in ihre ...