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Wie ich tabulos wurde 07
Datum: 02.03.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Vater' hallte in dem stillen Auto nach und das erste mal drehte ich diese Fantasie in meinem Kopf herum und mich traf als erstes eine Art ablehnender Schock. „Nein!" „Wie: nein?", wollte er wissen. „Na NEIN nein", antwortete ich und es schüttelte mich. Der Gedanke, muss ich ehrlich gestehen, war mir ganz, ganz am Anfang einmal gekommen. Als ich mich das erste Mal mit Maiks Fantasie beschäftigt und mir dann auch Pornos zu dem Thema herausgesucht hatte. Damals hab ich in Gedanken ein einziges mal versucht, die Sache umzudrehen -- nämlich ich und mein Va... und nein. Da war nichts. Keinerlei Erregung. Keinerlei Fantasie. Keinerlei nichts. Nur Ablehnung. Die gleiche Ablehnung, nehme ich an, wie Katharina sexuell wohl ihrem Vater gegenüber stehen würde. Die gleiche Ablehnung, wie jede ganz normale Tochter sexuell auf dieser Welt ihrem ganz normalem Vater gegenüber steht. Soll heißen: Nichts an Maiks Fantasie habe ich jemals in mein wahres Leben integriert und umgedreht angewandt. Noch mehr: Nichts an Maiks Fantasie habe ich überhaupt in irgendein reales Leben auch nur in Gedanken eingesetzt, bis zu dem Tag, an dem wir Katharina trafen. Es war Maiks Fantasie. Eine recht harte, zugegeben. Eine, die nicht normal ist. Aber eben auch eine, die Fantasie ist und nicht ausgeübt wurde. Nur unter den Bedingungen eines Rollenspiels und guten Sex'. Das ist okay. Bis dahin war alles okay -- bis zu dem Zeitpunkt natürlich, an dem wir Katharina in ihrer Leibhaftigkeit ausgerechnet ...
... an einem FKK-Strand getroffen hatten. Und ja, das hat mir zu schaffen gemacht. Und ja, es hat seine Fantasie lediglich steil nach oben befördert -- aber mich real auf meinen realen Vater anzusprechen und wissen zu wollen, ob ich das Rollenspiel -- SEINE Fantasie also! - umdrehen möchte, das ging mir zu weit. „Ich hab -- nein", entfuhr es mir. „Mein Verhältnis zu meinem Vater ist völlig normal. Aber das geht dich auch nichts an. Da ist nämlich nichts, was ich als Fantasie mit dir in einem... NEIN." Ich schüttelte mich wieder, aber Maik lachte nur in sich hinein. „Okay, dann ohne umgedrehtes Rollenspiel." Ich sah ihn fragend an, aber er schwieg. Fuhr stumm vor sich hin und nach zwanzig Minuten -- einer Zeit, in der wir hätten eigentlich schon bei ihm sein müssen -- sah ich mich um und stellte fest, dass wir eine völlig andere Strecke fuhren. „Wo fahren wir hin?" „Es wird dir gefallen, Katharina, keine Sorge." Dass er mich mit dem Namen seiner Tochter ansprach, beruhigte mich etwas. Hieß es doch nur, dass er das Rollenspiel jetzt würde beginnen wollen. Und die waren in den letzten Wochen wieder ziemlich gut gewesen. Ich entspannte mich, froh, dem komischen Thema eines umgedrehten Rollenspiels mit meinem Vater entkommen zu sein. Das war ich allerdings nicht lange. Eigentlich nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich sah, dass Maik in meinen alten Heimatort einbog. Der Ort, in dem er als DJ aufgetreten und mir als viel zu alter, aber doch noch attraktiver Mann ...