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Wie ich tabulos wurde 07
Datum: 02.03.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... aufgefallen war. Der Ort, in dem meine Eltern lebten. Nicht nur das: Maik wusste, wo sie wohnten, und er steuerte nicht nur genau auf ihr Haus zu, sondern fuhr auch in dessen Einfahrt und stellte sich, nur knapp nicht mehr auf der Straße, hinter ihr Auto. Parkte dort, stellte den Motor ab. Ich schluckte. Bekam keine Luft mehr. Und da saßen wir dann. Im Dunkeln. Vor dem Haus meiner Eltern. Die Küche, die sich recht nah in Einfahrtsnähe befand, war dunkel, aber ich war mir sicher, dass meine Eltern noch wach sein würden. Im Wohnzimmer, um genau zu sein. Im Raum hinter der Küche. Und in Gedanken hoffte, hoffte, hoffte ich, dass sie das Auto nicht gehört haben. Mein Herz raste und ich hatte keine Ahnung, was das hier werden sollte. Ich bekam Panik. Und auch ein bisschen Angst. „Schau mal, Katharina", begann er zu erläutern und zeigte auf das Haus meiner Eltern. „Das sind gute Freunde von mir." Ich schüttelte den Kopf. Wollte das hier nicht mitmachen. Licht ging in der Küche an, meine Mutter schaute aus dem Fenster. Verdammt, sie hatten das Auto doch gehört! Ich sah, wie sie meinen Vater rief und wie dieser in die Küche kam. Und Maik sich interessiert nach vorn beugte. „Jetzt kann ich mir ein Bild von ihm machen. Sehr gut. Jetzt können wir..." „Fährst du bitte wieder?", unterbrach ich ihn, in der Angst, meine Eltern würden rauskommen und nachschauen, wer da in ihrer Einfahrt parkt. Ich schluckte. Hatte jetzt echt Angst vor dem, was Maik tatsächlich tun ...
... könnte. „Oh ja, natürlich", begann er und ich atmete erleichtert aus. Interessiert schaute er zur Küche meiner Eltern und mir wurde siedend heiß klar, dass er das hier genaustens geplant haben musste. „Allerdings nur, wenn du dich drauf setzt.", er berührte seinen Steuerknüppel und verwirrt versuchte ich, seinen Worten zu folgen -- Bilder tauchten vor meinem Geiste auf, als wir es einmal in seinem Auto getrieben hatten und er unbedingt wollte, dass ich mich auf den Steuerknüppel setzte. „Dieses Mal anders herum. So, dass du in die Küche deiner Eltern schauen kannst, ja?" Ich wollte mich dagegen sträuben, wollte den Kopf schütteln, wollte ihn anbrüllen und vor allem weg, weg, weg von hier -- aber nach allem, was ich wusste, nach allem, was er in der Nacht nach Katharina am FKK-Strand getan hatte, würde er tatsächlich erst dann wieder losfahren, wenn ich tat, was er sagte. Ich sah, wie meine Mutter Richtung Tür lief, also zog ich mir hektisch Hose und Unterhose runter, schlüpfte mit dem linken Bein aus beidem hinaus, stand irgendwie auf und hob es hoch. Stellte es umständlich neben Maiks Füße in seinem Fußraum ab, zog den Kopf ein und zögerte. Ich sah, wie die Haustür sich öffnete und das Licht anging, welches durch einen Bewegungsmelder gesteuert wurde. Die Einfahrt wurde in viel zu grelles Licht getaucht und erreicht Maiks Auto nur ganz, ganz knapp nicht. Mein Vater schaute raus. Sah sich um. „Fährst du bitte wieder?" wiederholte ich. Und auch er wiederholte ...