1. Polyamorie 04 - Prolog


    Datum: 21.03.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane,

    ... NICHT ... DU! ... ICH ... Ich ... ich ..."
    
    Dann hörte sie plötzlich auf, setzte sich auf die Hacken zurück und zog die Hände vors Gesicht.
    
    Lena sah genauso geschockt aus wie ich. Tröstend legte sie ihre Hand auf Lisas Arm. Ich besann mich und wollte das Gleiche mit Marie machen, aber sie hatte sich schon aufgesetzt und zu Lisa herumgedreht. Auf Knien krabbelte sie zu ihr und streichelte Lisa. Diese schluchzte und ließ langsam die Hände sinken. Sie schaute darüber hinweg und erblickte Marie vor sich. Mit belegter Stimme sagte meine kleine: „Lisa, es tut mir leid! Ich wollte dich nicht verletzen. Ich wusste doch nicht, dass es dir so viel bedeutet, sein Engel zu sein."
    
    Lisa lachte auf und zog Marie an sich heran. Ihre nackten Körper aneinandergedrückt, strich Lisa über Maries Rücken: „Oh, Marie, du dumme, du musst dich nicht entschuldigen. Entschuldige du bitte meinen Wutausbruch. Es tut mir so leid. Ich hatte nur Angst, meinen Papa zu verlieren. Ich liebe ihn doch so sehr. Erst Yasi, jetzt auch noch du und Julia. Früher hatte ich ihn für mich alleine, nur ich war sein Engel und jetzt auch noch du." Sie schluchzte. „Ich will aber nicht, dass Papa von mir denkt, ich will euch nicht in der Familie. Das stimmt nicht, ich mag euch beide. Ich fühle mich in letzter Zeit nur nicht mehr so wichtig für ihn. Marie, bitte, kannst du mir verzeihen?"
    
    „Natürlich kann ich das", antwortete mein Engel. „Ich liebe meinen neuen Papa doch auch, und Yasi und Lena und ... dich ...
    ... natürlich. In einer Familie kann man sich die Angehörigen nicht immer aussuchen. Aber glaube mir, ich will lieber euch als meine Familie, als meine leibliche zurück. Auch wenn du mir ab und zu den Arsch versohlst", gestand sie und drückte Lisa fest an sich.
    
    Die Blondine lachte auf und sah mich über Maries Schulter hinweg an. Ihr Blick bat mich in gleicher Weise um Verzeihung, ohne dass sie mich direkt angesprochen hatte. Auch wenn sie meiner Süßen den Arsch so rot geprügelt hatte, wie ich noch nie zuvor, nickte ich ihr zu. Man sah keinen einzelnen Handabdruck, beide Arschbacken waren eine schillernde, rote Fläche. Zum Glück hatte ich das Arnika Gel mitgenommen. Ich ging zum Schrank, um es aus meiner Tasche zu holen.
    
    Lisas und Lenas Blick wanderte hinter mir her. „Das ist ein Gel, das man nach dem Spanking aufträgt, es lindert die Schmerzen", erklärte ich.
    
    „Das ist das gleiche, was wir auch haben. Wir nehmen das immer nach dem Wachsing. Darf ich es Marie auftragen?", fragte Lisa. Verblüfft und erfreut zugleich reichte ich ihr den Tiegel und nickte Lisa aufmunternd zu. Marie schaute über die Schulter zurück, wischte sich die Augen und lächelte mir billigend zu.
    
    Lisa nahm den Bottich entgegen. Ich bemerkte ihre hastige Atmung und die geweiteten Pupillen. Marie zu prügeln hatte Lisa nicht nur körperlich verausgabt, sondern auch erregt. Lena stand auf, damit ich mich neben Lisa setzen konnte. Marie rutschte zu uns und legte sich auf den Bauch.
    
    „Lisa, ich schlage vor, das ...
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