-
Polyamorie 04 - Prolog
Datum: 21.03.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane,
... Geliebte begrüßen, Marie." Marie hob unsicher das Kinn an, sie verstand genau, was ich damit bezweckte. Ich wartete. Marie zögerte. Sie fing an, zu weinen, schüttelte den Kopf und senkte ihn wieder. „Nein, bitte nicht Lady Julia!" „Doch Marie! Es muss sein. Das ist die Chance, ein neues Leben anzufangen, in einer neuen Familie. Das willst du doch?" Marie drehte langsam den Kopf hin und her. Ein ablehnendes Schütteln. Ich ermahnte sie: „Marie!!!" Zaghaft nickte sie. „Aber ich brauche das doch." Sie hob den Blick. „Ich brauche dich, ich liebe dich. Du bist doch meine Familie." „Das ist es, was ich meine, Marie. Du nennst mich manchmal zum Spaß ‚Mama', aber dir fehlt ein Vater, dein Papa. Das merke ich doch, jedes Mal, wenn du dich einem Mann hingibst. Du bist auf der Suche." Ich deutete auf Lena, Lisa und die entfernten Frank und Yasi. „Hier ist deine Familie. Dazu gehört mehr als nur ‚Mama' und Marie. Du hättest wieder einen Vater und sogar ..." Ich stockte und sah zu Lisa. „Geschwister!" Ich nahm Maries Kinn in die Hand und hob ihren Kopf, damit sie mich ansah. „Und ich bin auch noch da!" „Lady Julia, ich ...", fing sie an, doch ich unterbrach sie: „Sklavin Marie!", ermahnte ich sie erneut und schlug energisch mit der Gerte auf das Bett. Doch dann sagte ich mit sanfter Stimme: „Marie, bitte! Lass uns gemeinsam ein neues Leben beginnen. Jetzt!" Ich musste ihr die Freiheit zurückgeben, damit wir gemeinsam einen Neustart wagen konnten. Ermunternd ...
... nickte ich ihr zu. Ich deutete mit dem Zeigefinger auf meine Lippen, damit sie mir den besiegelnden Kuss gab. Sie streckte sich und wollte mir, aus ihrer devoten Haltung heraus, den Kuss geben. Das war so nicht richtig, sie musste aufstehen, mir in die Augen sehen und somit nicht mehr unter mir sein, keine Sub mehr. Ich hob meinen Kopf an. Marie kannte das Ritual, das ich mit meinen Wochenendsklaven praktizierte, bevor ich sie wieder in die Freiheit und zu ihren Familien entließ. Sie lockerte die Arme und zog sie vor ihren Körper. Dann stützte sie sich auf die Hände und erhob sich. Marie stellte sich auf die Matratze. Ich stand vor dem Bett. Nun überragte sie mich. Sie beugte sich herunter, um mir den befohlenen, letzten Kuss zu geben. Nur ihre Lippen berührten mich. Sanft, wie sie es immer tat, wenn wir sonntags kuschelten. Ich schnappte sie und drückte ihr meine Lippen auf. Ich liebte sie. Marie sollte verstehen, dass es kein Abschiedskuss war, sondern ein Anfangskuss für unsere gemeinsame neue Zukunft mit Frank, Lisa, Lena und Yasi. Wir waren Teil ihrer Zukunft, da brauchten wir nicht an Altem festhalten. Altem, wie ein nicht mehr nötiges Sklavendasein oder meine Rolle als Domina. Mit Frank und den Frauen brauchten wir das nicht mehr. Auch ich konnte freier in die Zukunft gehen. Es würde ohnehin aufregend werden, für uns alle. „Juhu, ja, ja, Marie, Marie, Marie!", skandierte Lena ihren Namen. „Jetzt wird die Bitch auch noch dafür belohnt", zischte Lisa aus ihrer ...