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Die Vorleserin
Datum: 09.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... rein." Ich bemerkte, daß das Buch noch auf dem Küchentisch lag. In diesem Moment wünschte ich mir nichts mehr, als noch einmal zu hören, wie sie Gedichte vortrug. Ich fantasierte nicht einmal davon, sie zu berühren, mit ihr zu schlafen, nein, mein Verlangen galt nur ihrer wunderbar kultivierten Stimme. "Würden Sie...würden Sie mir vielleicht noch etwas vorlesen?", platze ich hervor. "Aber gerne. Und nenn mich Hanna, das hab ich dir doch schon gestern gesagt. Wenn du mich siezt, fühle ich mich so schrecklich alt", antwortete sie mit einem hellen Lachen. "Natürlich, Frau...Hanna." Wir setzten uns gemeinsam an den Tisch, und sie schlug das Buch auf. Als sie zu lesen begann, schloß ich die Augen und lehnte mich zurück. Ich konzentrierte mich kaum auf die Worte, allein beim Klang lief mir ein wohliger Schauer den Rücken hinunter. Ich stellte mir vor, wie sie mit dieser Stimme einen Liebhaber betörte, ihm Komplimente machte, ihn aufforderte, sie zu liebkosen, ihn in ihr Bett einlud... Obwohl ich versuchte, mich zusammenzureißen, konnte ich nicht verhindern, daß sich mein Penis aufrichtete. Nachdem sie zwei oder drei Sonette vorgelesen hatte, hielt sie inne. Als ich die Augen öffnete, merkte ich, daß sie mich ansah. "Erregt dich das?", fragte sie leise, fast flüsternd. "Ja, ein bißchen", gestand ich verlegen. "Nur ein bißchen?" Sie lächelte kurz, dann las sie weiter. Plötzlich spürte ich eine Berührung in meinem Schritt. Ich lugte unter den Tisch und sah, daß sie ...
... ein Bein ausgestreckt und den Fuß zwischen meine Beine geschoben hatte. Hanna hatte den Kopf gesenkt und sprach konzentriert und in gleichmäßigem Rhythmus, während sie mich mit dem Fuß befriedigte. Sie massierte geschickt meinen Penis, der sich mittlerweile steinhart anfühlte. Mein Atem wurde schwerer, ich hatte Mühe, noch ihren Worten Aufmerksamkeit zu schenken, auch wenn ihr melodischer Tonfall meine Erregung weiter steigerte. Als ich kurz vor dem Höhepunkt stand, sah sie kurz auf, ohne ihren Vortrag zu unterbrechen. Für eine Sekunde trafen sich unsere Blicke. Schon ejakulierte ich in meine Unterhose. Hanna zog ihren Fuß zurück und las seelenruhig das Sonett zu Ende. Dann schloß sie das Buch. Ich starrte sie mit hochroten Kopf an, unfähig ein Wort herauszubringen. "Ich hoffe, du mochtest die Gedichte", sagte sie ungerührt. "Willst du vielleicht morgen wiederkommen?" - "Ja. Ja, das würde ich sehr gerne." * Ich erschien um die gleiche Zeit bei Hanna, die mich wortlos einließ. Ohne weitere Umstände begann sie ihre kleine Lesung, deren einziges Publikum ich war und der ich ebenso gebannt lauschte wie an den Tagen zuvor. Nach dem ersten Sonett stand sie auf, stellte ihren Stuhl an die Querseite des Tisches, gleich neben meinen, und nahm wieder Platz. Ich beugte mich ein wenig vor und meinte, ihren Atem zu riechen, während ich gebannt auf ihre weichen Lippen starrte, die Shakespeares Worte intonierten. Ihr so nahe zu sein steigerte mein sinnliches Vergnügen ins ...