1. Eine Verkaeuferin der S-Klasse 002


    Datum: 27.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Dachgeschoss. Als sie die Tür öffnete war Adrian erstaunt. So dick und schwer hatte er die Türen im Haus nicht in Erinnerung. Hatten Britta und ihre Partnerin umgebaut? Was hatte sich so verändert, dass Britta zögerte, ihnen diesen Raum zu geben. Die Erklärung fand er, als Britta das Licht einschaltete und sie den Raum betraten.
    
    Der große Raum erstreckte sich über das gesamte Gebäude und war somit fast zehn Meter lang und sechs Meter in der Breite. Große Dachfenster würden tagsüber genügend Licht hereinlassen, jetzt aber konnte man den sternenklaren Himmel erkennen und der Raum wurde nur durch indirektes Licht in ein sanftes Dämmerlicht getaucht. Im vorderen Teil stand ein kleiner Schreibtisch mit einem bequemen Sessel. Was Adrian sofort auffiel, waren die Metallösen, die er bei genauem Hinsehen an jedem vorhandenen Einrichtungsgegenstand erkannte.
    
    Das Bett war ein breites Himmelbett mit stabilen Seitenpfosten, an denen an allen vier Seiten oben starke Ketten hingen, die jetzt einfach nur mit Haken ineinander gehakt waren, sodass sie sich von einem Pfosten zum anderen spannten. Dies war ein Spielzimmer für Menschen, die beim Sex auch einmal die härtere Gangart sowie die Wehrlosigkeit ihres Partners bevorzugten. Sofort fragte er sich, ob er Susanne einem solchen Raum, was immer auch zwischen ihnen geschehen würde, ausliefern sollte. Ja, für ihn übte der Raum einen großen Reiz aus und Susanne hatte sich ihm im Fahrzeug bedingungslos unterworfen. Hatte sie nicht sogar ...
    ... zugestimmt, ihm an diesem Wochenende JEDEN Wunsch zu erfüllen?
    
    Er schaute zur Seite, wo Susanne neben ihm stand und das Zimmer auf sich wirken ließ. Wo er bereits an Details den Charakter des Zimmers erkannt hatte, war ihr Blick an einem Gestell hängen geblieben, das einen Pranger aus uralten Zeiten darstellte. Es lief ihr heiß und kalt über den Körper. Dies war eine moderne Folterkammer und ihr erster Gedanke war Flucht. Aber etwas in ihr ließ sie wie angewurzelt stehen bleiben und sie spürte, wie sich ihre Nippel verhärteten und es in ihrem Schoß deutlich heißer wurde. Sie war so in ihre Gedanken und Gefühle vertieft, dass sie nicht bemerkt hatte, dass Adrian sie angesprochen hatte.
    
    „Susanne?" fragte er nochmals. Sie schrak zusammen und starrte ihn an. „Ist alles in Ordnung?" fragte er fürsorglich. „Wir müssen das Zimmer nicht nehmen, wenn es dir nicht zusagt."
    
    Susannes Mund war trocken und ihre Gedanken rasten. Ja, sie wollte Adrian gehören. Ja, er war eh in der Lage, sie mit seiner Stimme in ein willenloses, vor Lust zuckendes Bündel Fleisch zu verwandeln. Aber Ketten? Ein Pranger? Lange Zeit stand sie wortlos und wie gelähmt in dem seltsamen Raum. Schließlich nahm sie allen Mut zusammen, schaute Adrian in die Augen und sagte:
    
    „Ich gab dir ein Versprechen für dieses Wochenende..."
    
    „Ja?" fragte er nur.
    
    „...und ich werde es halten."
    
    Damit lagen Entscheidung und Verantwortung in Adrians Hand. Er überlegte kurz, was in der kurzen Zeit zwischen ihnen ...
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