1. No-LIMIT-Rooms 08


    Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... zeige Dir jetzt alles."
    
    Mit diesen Worten ergriff sie meine Hand und führte mich hinaus.
    
    Im Nebenzimmer befand sich die Küche. Sie war sehr geräumig und enthielt auch eine Tiefkühltruhe, wo die anderen Mädchen gerade ihre in Beutel abgefüllte Milch verstauten. Mavi war gerade dabei, ihre abzufüllen, als wir eintraten. Aigul zeigte und erklärte mir alles.
    
    Unsere Milch füllten wir portionsweise in Vakuumbeutel und verschweißten sie. Anschließend froren wir die Beutel, mit Namen und Datum versehen, ein.
    
    Bei der Entnahme mussten wir immer die älteste zuerst nehmen, was ja logisch war. Mit meiner Milch probte ich das Vakuumieren, was recht simpel war. Inzwischen hatte Mavi ein Babyfläschchen mit meiner Milch vorbereitet und gab es mir. Meine Beutel nahm sie mir ab, während Aigul mich ins nächste Zimmer führte.
    
    Das war offensichtlich das Kinderzimmer. Auch dieser Raum war geräumig. Vier Kinder im Alter von anderthalb bis drei Jahren liefen im Zimmer herum, beaufsichtigt von Polina.
    
    Drei Weitere spielten in gepolsterten Spielbettchen.
    
    Marja war nirgends zu sehen. Auf meine Frage hin, führte mich Aigul noch ein Zimmer weiter.
    
    Hier standen Kinderbetten in verschiedenen Größen, von ganz kleinen Krippen, bis hin zu etwas größeren für bis zu 4 Jahren. Außerdem Schränke für Wäsche, zwei Wickeltische und zwei Sessel.
    
    Und da lag sie: Meine Marja!
    
    Sofort nahm ich sie hoch, denn sie weinte bereits. Aigul reichte mir das Fläschchen und ich begann Marja zu füttern, ...
    ... während ich mich in einen der Sessel setzte. Aigul nahm gegenüber Platz.
    
    „Du hast also auch ein Kind?", begann ich.
    
    Sie nickte.
    
    „Ja, Eldar, ist etwas über ein Jahr alt."
    
    „Eldar? Ist das ein Jungen-Name?"
    
    „Ja, er bedeutet Feuer-Krieger."
    
    Marja verschluckte sich und ich nahm sie hoch, um ihr auf den Rücken zu klopfen.
    
    „Ein schöner Name!"
    
    „Marja ist auch ein schöner Name", nickte Aigul.
    
    „Danke! Aber, sag mal, wie haben wir uns eigentlich kennengelernt?"
    
    „Ich wurde Dir hier vorgestellt. Und Du hast mich genommen."
    
    „Vorgestellt als was?"
    
    „Als stillende Nutte, wie alle hier." Ihr Tonfall war neutral, so als sei das absolut nichts ungewöhnliches.
    
    Marja hustete erneut und ich musste sie anders halten. Einen Moment lang war ich völlig mit ihr beschäftigt. Dann wandte ich mich wieder Aigul zu.
    
    „Ich kann mich noch immer an überhaupt nichts erinnern. Du musst mir helfen. Yuri hat mir drei Tage gegeben, um alles zu lernen."
    
    „Nur drei Tage?", Aiguls Augen wurden vor Unglauben groß. „Das ist unmöglich!"
    
    „Warum, was muss ich alles lernen?"
    
    „Du hast die Shows entworfen, uns ausgebildet, machst die Pläne und verhandelst für uns mit Yuri. Außerdem führst Du die Bücher. Das kann ich Dir nicht beibringen, nicht in drei Tagen!"
    
    Verlegen biss ich mir auf die Unterlippe.
    
    „Nein, aber ich denke, das meinte Yuri auch nicht. Bestimmt meinte er die Arbeit in der Bar. Mit meinem Bauch soll ich wohl auch keine Show machen."
    
    „Nun, Du kannst hinter ...
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