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No-LIMIT-Rooms 08
Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... wenn nicht?" „Machen Sie sich keine Sorgen! Versuchen Sie nicht, sich mit Gewalt zu erinnern! Sie hatten keine Sauerstoff-Unterversorgung während der Geburt, daher sind alle Ihre Erinnerungen noch da. Es ist Ihr Verstand selbst, der sie eingeschlossen hat. Ihre Erinnerungen werden zweifellos zurückkehren. So was dauert selten länger als einige Stunden. In seltenen Fällen auch mal Tage. Erst wenn es einige Wochen anhält, besteht Grund zur Besorgnis. Ich werde jetzt Ihren Freund anrufen, der Sie eingeliefert hat. Möglich, dass die Erinnerung augenblicklich zurückkehrt, sobald Sie ein bekanntes Gesicht sehen." Seine Worte beruhigten mich ein wenig. Doch nun brachten sich meine schmerzenden Brüste in Erinnerung. „Herr Doktor, meine Brüste schmerzen so." „Das ist nichts Schlimmes! Schwester, können Sie mal kommen?" Eilig kam die Schwester heran. „Herr Doktor?" „Bringen Sie unserer Patientin ihre Tochter!" „Sofort!" Damit eilte sie wieder weg, während er sich wieder mir zuwandte. „Ihre schmerzenden Brüste sind absolut nichts Besorgniserregendes. Sie haben einen Milchschub. Sie müssen stillen!" „Ich werde morgen wieder nach Ihnen schauen. Machen Sie es gut, Nadeschda!" Immer noch völlig konfus nickte ich: „Danke, Doktor!" Keine 5 Minuten später schob die Schwester ein Kinderbett in das Zimmer. Daraus nahm sie ein verhutzeltes, kleines Baby, was mit blinden Augen versuchte zu begreifen, was geschah. Damit ging es meiner Tochter nicht ...
... viel anders als mir. Vorsichtig wurde sie in meinen Arm gelegt, dann richtete die Schwester meine Liege so auf, dass ich aufrecht saß. Völlig versunken starrte ich in das kleine Gesicht, sah die kleine Nase, die Augen, roch den Duft des Babys, und begann plötzlich hemmungslos zu weinen. Dabei konnte ich nicht einmal sagen, warum, denn mit einem Mal fühlte ich mich glücklich. Als ich mit Hilfe, und Erklärung der Schwester mein Baby ansetzen wollte, schoss, zu unserer beider Verblüffung, die Milch nur so heraus und in das Gesicht des kleinen Würmchens, welches sofort zu schreien begann. „Das ist ungewöhnlich. Du hast schon ein Kind?" Verblüfft schüttelte ich meinen Kopf. „Nicht, dass ich wüsste." „So wird das nichts. Du ertränkst ja dein Baby!" Mit diesen Worten entzog sie mir meine heftig protestierende Tochter, und legte sie zurück in das Kinderbettchen. „Du bist ja wie eine Milchkuh. Das ist später gut, deine Tochter wird viel zu trinken haben. Aber jetzt nicht. Wir müssen abpumpen!" Sie verschwand aus dem Raum, um nach wenigen Minuten wieder mit zwei kleinen Milchpumpen und einer Nuckelflasche zurückzukommen. „Leg die an und pump ab, ich bringe die Kleine nach nebenan, wo sie ein Fläschchen bekommt und anschließend auch gleich gewickelt wird. Ich werde Dir heute Nachmittag zeigen, wie das alles geht." Mit diesen Worten nahm sie meine Tochter aus der Krippe und verließ wieder das Zimmer. Etwas ratlos betrachtete ich die beiden Geräte in meiner ...