1. No-LIMIT-Rooms 08


    Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... Hand.
    
    Meine Bettnachbarin sprach mich an.
    
    „Warte, lass Dir helfen, ich kenn' die schon!"
    
    Sie stand auf und kam zu mir herüber.
    
    „Mein Name ist Lenia, hallo. Ich habe mitbekommen, dass du aus Deutschland stammst, was verschlägt dich hierher nach St. Petersburg?"
    
    Langsam schüttelte ich meinen Kopf.
    
    „Ich habe keine Ahnung. Ich kann mich nicht einmal an meinen Namen erinnern. Der Doktor meinte, ich hätte ein Geburtstrauma und eine zeitweise Amnesie."
    
    Sie blickte überrascht.
    
    „Du erinnerst dich an überhaupt nichts mehr?"
    
    „Nein."
    
    Ihr Blick verriet Unglauben.
    
    „Na dann, reden wir eben nicht."
    
    Verletzt biss ich mir auf die Unterlippe. Das Ganze klang selbst in meinen Ohren so unglaubwürdig.
    
    Etwas unwirsch zeigte sie mir, wie ich die Milchpumpen anzulegen und einzuschalten hatte. Dann legte sie sich in ihr Bett und ignorierte mich.
    
    „Dankeschön!", sagte ich trotzdem.
    
    Als ich die Geräte einschaltete, begannen sie sofort kräftig zu saugen. Unwillkürlich stöhnte ich laut auf, denn der Sog war heftig, doch zugleich auch ungemein angenehm. Ich spürte, wie mir das Blut ins Gesicht schoss, denn ich wurde tatsächlich sexuell erregt und das war mir megapeinlich.
    
    Eine Frau im Bett gegenüber schien es zu bemerken und begann zu kichern, sagte aber nichts, sondern zwinkerte mir nur zu.
    
    Verlegen wandte ich mich ab und versuchte, an etwas absolut Abtörnendes zu denken. Das gelang mir tatsächlich und meine Erregung ließ nach, wenn auch das saugende ...
    ... Gefühl weiterhin angenehm für mich blieb. Im Moment empfand ich es eher wie eine Massage.
    
    Nach einiger Zeit kam die Schwester wieder und betrachtete mich.
    
    „Du lieferst ja immer noch Milch! Ganz sicher, dass Du nicht ein anderes Kind hast, was Du noch säugst?"
    
    „Ich weiß es doch nicht!"
    
    „Na, wie auch immer. Du hast zu viel Milch. Du wirst die herauspressen müssen. Wenn Du die weiter abpumpst, wirst Du weiter so viel Milch produzieren."
    
    Bei diesen Worten schaltete sie die nun fast komplett vollen Milchpumpen ab und nahm sie mir ab.
    
    „Hm, sehr viel Milch. Was dagegen, wenn sie auch andere Kinder bekommen? Eine Mutter hat noch keine Milch."
    
    „Ähm, nein, von mir aus gerne!"
    
    „Gut!"
    
    Sie verschwand mit den Gläsern und den Pumpen, während ich mir Tücher auf die Nippel legte und meinen Kittel wieder hochzog.
    
    * * *
    
    Lenia sprach auch später nicht mehr mit mir, allerdings kam ich mit den anderen Frauen kurz ins Gespräch, die auch zugehört hatten. Lina und Kalinka waren sehr junge Frauen, nicht einmal 20 Jahre alt. Trotzdem schon verheiratet. Ich erfuhr, dass Russinnen früh heirateten, wenn sie Kinder wollten. Außerdem gab es eine Prämie vom Staat, sobald das zweite eheliche Kind geboren wurde. Beinahe ein durchschnittliches russisches Jahresgehalt. Paare, welche also eine Wohnung kaufen wollten, sahen zu, dass möglichst schnell das zweite Kind kam.
    
    Diese beiden Mädchen glaubten mir meine Amnesie und fragten mich deshalb auch nicht nach meiner Geschichte, oder ...
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