1. No-LIMIT-Rooms 08


    Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... begann, meinen Finger rhythmisch in ganzer Länge einzusaugen.
    
    Obwohl es sich völlig seltsam anfühlte, bemerkte ich zu meiner Verwirrung, dass es begann, mich zu erregen. Es war zweifellos erotisch.
    
    Nach etwa zwei, drei Minuten hörte sie auf und gab meinen Finger frei.
    
    „Das war die zärtliche Variante. Doch manche Männer wollen es nicht zärtlich. Die wollen Dich erniedrigen, Dich in den Rachen ficken. Die werden Deinen Kopf festhalten und einfach in Deinen Mund stoßen. Deine Aufgabe ist dabei ganz einfach: Halte Deinen Mund weit auf und Deine Zähne von Schwanz fern. Wenn Du es schaffst, press Deine Lippen fest um den Schaft. Und versuche, Dich zu entspannen. Denn wenn der Schwanz in Deiner Kehle steckt, kannst Du nicht atmen. Das nennt sich Deepthroat. Das kannst Du nicht mit einem Finger üben, dazu brauchst du einen Dildo. Oben haben wir welche, damit kannst Du das ausprobieren. Vor allem musst Du versuchen, Deinen Brechreiz zu unterdrücken. Allerdings war Deepthroat bisher nicht Deine Königsdisziplin. Die andere Variante dagegen hattest du wohl, zur völligen Zufriedenheit Yuris, beherrscht! Du kannst das einfach mit Deinem eigenen Finger üben. Und ganz wichtig: Vergiss die Eier des Mannes nicht! Nicht zu fest massieren, der ist da empfindlich, aber immer schön kraulen. Wenn sein Schwanz richtig hart und steif wird, machst Du alles richtig. Wenn er schlaff wird, machst Du was falsch, eigentlich ganz einfach. Und wenn Du Yuri einen bläst, vergiss nicht zu schlucken, ...
    ... wenn er kommt. Schön lächeln dabei, egal ob es Dir schmeckt oder nicht! Bei Gästen nutzen wir ja üblicherweise Kondome, da ist es dann auch weniger ekelig."
    
    Meine leichte Erregung verschwand bei ihren Worten schneller, als sie aufgekommen war. Es war wie ein kalter Wasserguss. Aiguls Art, mich ständig aus meiner seltsamen Distanziertheit zu reißen, die ich innerlich empfand, schien Methode zu haben.
    
    Jetzt erst war mir richtig zu Bewusstsein gekommen, dass ich, seit ich im Krankenhaus aufgewacht war, ständig das Gefühl hatte, dass alles nicht real war, ich alles nur träumen würde. Doch Aigul versuchte mit aller Kraft, mich wachzurütteln. Und langsam gelang es ihr, was mich erschütterte.
    
    Meine Miene musste deutlich zeigen, was in mir vorging.
    
    „Nadia, Du musst akzeptieren, was Du bist. Um so eher Du lernst, was Du wissen musst, um hier ein halbwegs angenehmes Leben zu führen, desto besser!"
    
    Sie verließ das Separee.
    
    „Komm, ich habe Dir noch viel mehr zu zeigen!"
    
    Aigul führte mich zur Hintertür des Gebäudes hinaus, nach draußen auf den Hinterhof. Dort schritt sie zügig zu einer großen Holzkiste mit Abfällen aller Art, welche gut 30 Meter entfernt, fast am Ende des Grundstückes stand. Es erinnerte ein wenig an Kompost, stank aber bestialisch.
    
    Ratlos, meine Hand vor die Nase haltend, sah ich mich um. Was wollte sie mir hier zeigen?
    
    „Hier stehst du über dem Lager. Hier, unter der Kiste ist der Eingang zu Yuris Drogenversteck. Oder zumindest einem davon. Wenn ...
«12...343536...61»