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No-LIMIT-Rooms 08
Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... buchen. Du wirst meine offizielle Begleiterin dort sein." Völlig überrascht sah ich ihn an. Meinte er das ernst? „Weshalb?" „Weil ich es Dir versprochen hatte. Und ich halte meine Versprechen!" Endlich fasste ich den Mut und stellte ich die Frage, welche mich die ganze Zeit bereits beschäftigt hatte: „Was für eine Beziehung hatten wir bisher?" „Du warst meine Geliebte! Und ich würde es begrüßen, wenn Du es wieder würdest!" Das Timing des Obers war wieder perfekt für mich, denn es entband mich abermals einer direkten Antwort. Es war nicht so, dass ich die letzten Tage, vor allem, seit Aiguls Bemerkungen dazu, nicht ständig Gedanken über mich und Yuri gemacht hatte. Ware ich fähig, mit ihm ins Bett zu gehen? Ihn einen zu Blasen? Unattraktiv war er sicher nicht. Nach den ersten Eindrücken war ich da eher abgeneigt. Doch hier, sozusagen im hellen Tageslicht, war er nicht so unangenehm. Und ja, ich war opportunistisch. Für die Sicherheit Marjas wäre ich bereit, noch viel mehr zu tun. „Gib mir bitte ein wenig Zeit, bevor ich Dir das beantworten kann", sagte ich, sobald die Bedienung uns wieder alleine gelassen hatte. „Sicher, ich habe nicht erwartet, dass Du Dich mir gleich wieder an den Hals wirfst", antwortete er mit einem Lächeln. „Ehrlich gesagt, wäre ich auch enttäuscht gewesen. An hübschen Mädchen, die zum Sex mit mir bereit sind, mangelt es mir nicht. Aber bei Dir war es was anderes." Verwirrt sah ich ihn an. „Inwiefern?" „Du ...
... hattest gesagt, dass Du mich liebst! Sogar sehr überzeugend!" Mein Gesichtsausdruck muss wirklich seltsam gewesen sein, denn er brach plötzlich in helles Lachen aus. „Nein, im Ernst: Du hast mich nie geliebt. Aber Du hast den Sex mit mir geliebt. Und, das muss ich zugeben, ich auch mit Dir!" Ich fühlte, wie ich vor Verlegenheit rot wurde. Eigentlich hätte dieses Thema mir nichts ausmachen sollen. Letzte Nacht hatte ich mich, in der Bar, öffentlich begrapschen und melken lassen. Trotzdem war es mir peinlich. Doch Yuri lächelte weiter. „Der Vater Deiner Tochter war Dein erster Liebhaber gewesen. Er hatte Bedürfnisse in Dir geweckt, welche Du vorher nicht kanntest. Du hattest angefangen, Sex zu lieben. Dann starb er und Du lerntest mich kennen." „Das klingt in diesem Zusammenhang sehr harmlos, findest Du nicht?", konterte ich. „Immerhin habe ich Dich wohl nicht zufällig und beiläufig kennengelernt, denn Du hast mich ja wohl entführt." „Touché!", lachte er. „Aber dann hattest Du Dich verändert. Du wurdest zu meiner Gangsterbraut!" Ich betrachtete das langsam schmelzende Parfait auf meinem Teller. Weil ich nichts mehr sagen wollte, nahm ich den Löffel auf und begann es zu essen. Auch Yuri sagte nichts mehr. Schweigend aßen wir das Dessert auf, dann verließen wir das Restaurant. Vor der Tür erwartete uns Petya, der sich uns wieder diskret anschloss, während wir weiter an der Newa spazierten. Ich hatte mich nicht wieder bei Yuri eingehakt, sondern schritt nur ...