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Die Erpressung der Amelie (05)
Datum: 23.08.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
Copyright © 2021 by Amelie Wild Alle Rechte vorbehalten DIE ERPRESSUNG DER AMELIE (05) 9 __________ Das Mittagessen mit Friedrich Waldenberg fand bei ihm zu Hause statt, weil, wie er richtig meinte, das Gespräch nichts für fremde Ohren sei. Er schickte seinen Wagen, einen eleganten Jaguar mit einem feschen Chauffeur, um Amelie zuhause abzuholen. Der alte Herr erwartete sie am Fuß der geschwungenen Marmortreppe, die zu den Räumen im ersten Stock der Villa führte. Ein schmuckes Mädchen servierte ein exquisites Essen. Beim anschließenden Espresso sagte er: „Und nun erzählen Sie. Wir sind allein." „Eigentlich habe ich meinen Anteil an dem Geschäft kaum verdient, denn es gab überhaupt keine Probleme", sagte Amelie aufrichtig. Der Hausherr zog sein Smartphone hervor, öffnete WhatsApp und hielt eine Nachricht von Henri, seinem Enkelsohn, entgegen. Amelie las: »Wie lieben dich, Großvater. Danke für das wunderschöne Date mit Amelie. Henri und Alexander« „Ich bin Ihnen sehr dankbar, Frau Wildschütz", sagte Waldenberg und strahlte seinen weiblichen Gast an. „Dann darf ich ehrlich zu Ihnen sein?", fragte Amelie leise und unsicher. Sie wollte es versuchen, auch mit dem Risiko einer negativen Reaktion. „Natürlich!" „Ich habe es nicht freiwillig getan, auch wenn es ein sehr positives und erfüllendes Erlebnis war." „Ich verstehe nicht. Könnten Sie es mir erklären." „Es ist mir unangenehm, peinlich." „Ich könnte Ihr Großvater sein. ...
... Also legen Sie die falschen Hemmungen ab", sagte der Hausherr. „Ich wurde zu meinen Handlungen erpresst." „Sie meinen jetzt den Sex mit meinen Enkeln?" „Ja. Den auch. Aber ebenfalls der Sex mit anderen Männern." „Wer hat Sie dazu erpresst?" „Dr. Bernd Doblinger", sagte Amelie und blickte dem Mann direkt in die Augen. „Das hätte ich jetzt vermutet. Daher musste ich die Gegenleistung für Ihre Dienste in seine Firma fließen lassen." „Ja." „Was hat er gegen Sie in der Hand?" „Das ist mir sehr peinlich." „Sie haben sich bereits sehr weit offenbart, dann können Sie auch den Rest erzählen." „Sie haben recht." „Nun?" „Er besitzt delikate Fotos und Filmmaterial von mir." „Delikat?" „Bei sexuellen Handlungen", ergänzte Amelie. „Sie sind eine erwachsene Frau und dürfen Ihre Sexualität frei ausleben. Warum sollte das der Grund für eine Erpressung sein?" „Es liegt an meinem Partner bei diesem Akt." „Oh. Das klingt nicht gut." „Nein. Ich bin schwach geworden", sagte Amelie niedergeschlagen. „Wer war es?" „Der Sohn von Doblinger." „Was ist mit dem Jungen?" „Er ist ein Schüler meiner Klasse." „Das ist nicht gut." „Nein. Ich schäme mich auch dafür." „Wie hat es der Vater erfahren?" „Es gab Kameras die uns fotografiert und gefilmt haben." „Und damit kann er Ihre Karriere zerstören, oder Sie sogar ins Gefängnis bringen", sagte der Hausherr. „Ja. Leider. Es tut mir so leid." „Haben Sie noch Kontakt zum ...