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Die Erpressung der Amelie (05)
Datum: 23.08.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Sohn?" „Nein. Er wurde in ein Schweizer Internat gebracht", antwortete Amelie. „Sie werden sicher einen Grund haben, warum Sie sich mir offenbaren." „Ja." „Nun?" „Schützen Sie mich vor Doblinger!" „Ist es so schlimm, dass Sie Schutz brauchen?" „Er hat mich vor zwei Tagen in meiner Wohnung vergewaltigt. Es wird immer schlimmer. Ich habe Angst davor, was noch kommt." „Vergewaltigt?" „Ja." „Er zwingt Sie dazu, mit fremden Männern zu schlafen?" „Ja." „Und selbst vergeht er sich an Ihnen, wenn er Lust dazu hat?" Amelie nickte beschämt und blickte auf den Boden. „Was erwarten Sie von mir?", erkundigte sich der alte Herr. „Ich will, dass er damit aufhört!" „Das könnte ich erledigen", sagte der Hausherr. „Aber ..." „Ja?" „Ich stamme aus einer Unternehmerfamilie, und habe gelernt, dass nichts im Leben umsonst ist." „Ich habe mich doch bereits um Ihre Enkel gekümmert ..." „Dafür habe ich auch bezahlt. Diese Rechnung ist beglichen." „Was erwarten Sie?", erkundigte sich Amelie skeptisch. Würde sie von einer Erpressungsfalle in die nächste tappen? Das Lächeln des Mannes vertiefte sich, sein Blick wurde begehrlich. Amelie bekam ein mulmiges Gefühl im Magen. „Sie sind eine sehr attraktive Frau", antwortete der Hausherr. „Sie ... äh ... Sie wollen auch mit mir schlafen?" „Nein!", kam die Antwort mit einem traurigen Kopfschütteln. „Leider habe ich altersbedingte Potenzstörungen. Er wird nicht mehr hart genug, um ...
... den Geschlechtsverkehr vollziehen zu können." „Was stellen Sie sich dann vor?" „Ich bin ein impotenter Voyeur. Meine letzten erotischen Fantasien sind das Beobachten von hübschen jungen Frauen." „Äh. Sie wollen mich ansehen?" „Ich kann für Sie das Problem mit Doblinger lösen. Dafür möchte ich Sie regelmäßig bei sexuellen Handlungen beobachten." „Welche Handlungen meinen sie damit?" „Jeden sexuellen Akt! Masturbation, lesbische Liebe, heterosexuelle Akte." „Und Sie wollen nur beobachten?" „Ich bin ein Voyeur, werde nie aktiv an etwas mitwirken." „Und dafür beenden Sie die Erpressung von Doblinger?" „Ja." Amelie wusste, dass sie ein Übel in ein anderes Übel tauschen würde. Aber das neue Übel erschien ihr erträglicher zu sein. Sie würde nicht mehr vergewaltigt werden, bräuchte nicht mehr mit fremden Männern ficken. „Einverstanden!", erklärte sie mit fester Stimme. „Dann werden wir sofort beginnen!" „Äh?" „Bevor ich etwas gegen Doblinger unternehme, möchte ich sehen, dass Sie begriffen haben, was ich von Ihnen verlange!" „Und das wäre?" „Als erstes die Ansprache: Ich werde dich duzen und Amelie sagen. Du bleibst bei der förmlichen Ansprache und nennst mich Herr oder Meister." „Oh." „Verstanden?" „Ja." „Wie?", hakte er nach. „Ja, Herr." „Steh auf!" Amelie erhob sich. Sie stand in der Mitte des Zimmers und wartete auf weitere Anweisungen. Der Hausherr betrachtete interessiert du junge Frau. Ihre Kleidung, eine ...