1. Ihr neuer Job - Marc erzählt (Zu: "Der neue Job")


    Datum: 09.09.2023, Kategorien: Sex bei der Arbeit,

    ... Zeiten in den späten 90ern.
    
    Begossen wurde der Projektabschluss auch im Rahmen eines Essens in einem erstklassigen Restaurants. Wenn Sie sich manchmal fragen, wie Restaurants überleben können, bei denen man nicht unter 200 oder 300 Euro pro Person wieder herauskommt: Genau durch solche betrieblichen Gelegenheiten. 300 Euro reichten nicht an diesem Abend. Natürlich hoch- und umgerechnet, schließlich bezahlte man damals noch mit D-Mark. Ich kann mich an Weinpreise von jenseits der 150 Mark pro Flasche erinnern.
    
    Luise trank damals nicht viel und trinkt heute noch weniger. Sie sagt nicht nein zu einem guten Glas Wein oder Champagner, aber sie weiß, dass sie aufgrund ihrer Statur sehr wenig verträgt. An diesem besagten Abend hatte sie definitiv zu viel getrunken, aber nicht so viel, um die Kontrolle komplett zu verlieren. Finden Sie nicht auch, dass der Anteil der Frauen, die hohen Wert darauf legen, die Kontrolle nicht zu verlieren, immer mehr zunimmt? Vielleicht ist das auch nur in bestimmten Kreisen der Fall. Mir jedenfalls kommt das so vor.
    
    Luise und ich waren die letzten beiden Verbliebenen. Es war noch vor Mitternacht und unser Chef hatte uns augenzwinkernd zu verstehen gegeben, dass er am morgigen Tag nicht mit uns rechnete. One day off als zusätzliches Dankeschön. Als wir uns erhoben, fragte der Oberkellner, ob wir noch etwas aufs Zimmer möchten. Luise und ich schauten uns an und sie nickte. Dann bestellte ich eine Flasche Champagner und eine Flasche Wasser ...
    ... und gab ihm meine Zimmernummer.
    
    Im Aufzug fiel mir Luise um den Hals und küsste mich leidenschaftlich. Unsere Münder offen, unsere Zungen miteinander ringend. Auch unsere Hände griffen in den wenigen Sekunden der Liftfahrt an alles, was sie zu greifen bekamen. Es gab keine weitere Absprache mehr, Luise folgte mir auf mein Zimmer. Dort küssten wir uns weiter, wohlwissend, dass es gleich klopfen würde. Und das tat es. Einer der Kellner schob einen kleinen Wagen ins Zimmer, das nicht annähernd so geräumig war wie später meine Suiten.
    
    Er fragte nicht, ob er die Flasche öffnen soll, sondern machte es einfach. Er füllte zwei Gläser mit Champagner, verabschiedete sich mit einem Nicken und verließ das Zimmer. Ich nahm beide Gläser, reichte eines Luise und wir stießen ein weiteres Mal an. "Cheers!" riefen wir fast gleichzeitig. Luise setzte das Glas an, leerte es in einem Zug und warf es rückwärts über ihre Schulter. Sie traf eine Wand in der Nähe einer Ecke. Das Glas zersplitterte und Luise lachte.
    
    Ich verzichtete auf Ähnliches, trank mein Glas jedoch ebenfalls rasch leer. Dann hing Luise wieder an meinem Hals und raunte mir ins Ohr: "Fick mich." Und dann etwas lauter: "Fick mich jetzt, Marc!" Und dann tat ich genau das. Nicht nur einmal. Wir hatten den nächsten Tag frei und vögelten die ganze Nacht. Zwischendurch schliefen wir ein. Bis 2 Uhr gab es nach jeder Nummer ein Glas Champagner, abwechselnd aus meinem Glas. Ihres war nur noch Scherben. Später hielten wir uns ans ...
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