Französische Affäre
Datum: 13.09.2023,
Kategorien:
Lesben Sex
von Naschmi 10/22
In ihrem kurzen Sommerkleidchen tanzte sie durch die Stuhlreihen. Ihre schwarzen Haare wehten ihre Weiblichkeit wie das Banner einer mediterranen Schönheit. Von ihrer riesigen Sonnenbrille waren sicherlich die braunsten, schönsten Augen geschützt, aber sie verbarg sie vor uns. Als müssten wir uns den Anblick erst verdienen.
Ich beobachtete sie, wie sie einen Tisch an der Promenade des Bistros fand mit Blick auf das Meer.
Von da an ließ ich sie nicht mehr aus den Augen, wie sie ihren Espresso bestellte, ihr Buch hervornahm und einen Notizblock.
Ich musste es versuchen!
Eine Frau, die allein in einem Camper lebt und per Internet arbeitet, eine digitale Nomadin, hat es nicht leicht. Wenn man nicht einsam werden will, muss man die wenigen Chancen, die sich bieten, nutzen. Man darf nicht schüchtern sein und die Niederlage nicht scheuen.
Ich war zu einer ruchlosen Schürzenjägerin geworden, war während meiner Reise mutig geworden. Ich steckte viele Absagen ein, manchmal wurde ich angeschrien, ich hatte mir auch schon Ohrfeigen eingefangen, aber ich hatte auch viele Frauen verführt, mehr, als man sich vorstellen würde.
Hier war nun wieder eine dieser göttlichen Kreaturen, und eine Abfuhr wäre den Versuch wert. Ich musste um sie werben.
Ich stand auf, ließ alle meine Sachen, inklusive des Laptops an meinem Tisch. Das hier war jetzt wichtiger. Auf der anderen Straßenseite stand mein Camper, aus dem ich etwas holen musste.
Sie hatte mir ...
... den Rücken zugedreht und sah mich nicht, aber ich saugte alles auf, als ich ihr näherkam und an ihr vorbeiging.
Ihr dünnes Kleid, die bunte Kette aus Holzperlen. Das bunte Bändchen, das ihren frisch gebundenen Pferdeschwanz zusammenhielt und dafür sorgte, dass der Mistral ihre Haare nicht ins Gesicht bließ.
Ich sah ihren schwanengleichen Hals und stellte mir meine Lippen darauf vor. Stellte mir vor, dass meine Lippen ihr für eine Woche ein Mal hinterlassen würden. Vielleicht so lange, wie ich in dem französischen Küstenstädtchen bleiben würde.
In meinem Camper suchte ich meinen kleinen Zeichenblock und die Stiftmappe. Als ich mit Wucht die Schiebetür zuknallte, schaute sie einmal kurz auf, und unsere Blicke trafen sich. Zu kurz, um mit ihr Kontakt aufzunehmen. Sie widmete sich schnell wieder ihrem Buch. Ich hatte keinen Eindruck auf sie hinterlassen. Wie konnte ich auch, als typisch deutsche Frau, ein paar Jahre älter als sie, größer und stämmiger. Mit meinem Aussehen würde ich sie nicht bezirzen können.
Als ich zurückging, prägte ich mir noch mehr Details von ihr ein. Wie sie grazil auf ihrem Stuhl saß, die Beine apart überschlagen. Wie das kurze Kleid ihre Schenkel hochgerutscht war. Wenn alles gutging, würde ich bald zwischen ihnen liegen, am schönsten Ort der Welt!
Ich suchte ihren Blick, aber sie beachtete mich nicht. Das musste sie auch nicht, ich hatte einen Plan. Zurück auf meinem Platz zeichnete ich sie aus meinem Gedächtnis mit feinen Strichen meiner ...