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Blackout
Datum: 30.09.2023, Kategorien: Sonstige,
... Er entspannte sich, kuschelte sich fest an sie und umarmte sie. Mit seiner Hand umschloss er eine ihrer kleinen Brüste und so lagen sie lange regungslos da. Das war eine völlig neue Erfahrung für ihn. Sex ohne Bewegung. Er spürte, wie sein Schwanz in regelmäßigen Abständen erschlaffte und wieder hart wurde. Mit zunehmender Dauer wurde jede noch so kleine Bewegung wahnsinnig intensiv. Er merkte sofort, wenn sie ihre Muskeln auch nur ein bisschen anspannte. Eine Energie strömte durch seinen Körper, wie er sie noch nie erlebt hatte. Er fühlte sich mit dieser Frau auf eine Weise verbunden, dass man gar nicht mehr von zwei sprechen konnte, sie waren eins. Herzschlag und Atmung verliefen synchron und irgendwann mündeten die Energiewellen in einen Organismus, der jede einzelne Körperzelle erfasste und anders und besser war, als alle die er je erlebt hatte. Als er seine Augen wieder aufschlug, war die Sonne gerade am untergehen. Er musste sich im ersten Moment orientieren. Wusste nicht, was Traum und Realität war, aber als er seinen Kopf dem Ofen zuwandte, sah er, dass alles wirklich war. Die Fremde kniete gerade nackt über einer Schüssel, die direkt vor dem Ofen stand, und wusch sich mit einem Lappen. Er sah ihr lange zu, bis er schließlich fragte. "Wie heißt du?" Sie drehte kurz ihren Kopf in seine Richtung. "Karen. Und du?" "Roland." Eine Weile sagte sie nichts. "Danke....dass du mich...gerettet hast", kam es verstohlen aus ihr heraus. "Was ist eigentlich ...
... passiert?, wollte er wissen. Sie trocknete sich ab und kam wieder zu ihm und legte sich nackt aufs Bett. "Ich kann mich daran erinnern", begann sie langsam, "dass ich in einen Hinterhof gerannt bin, um zu gucken, ob ich dort was wertvolles finde. Da hat mich ein Bewohner gesehen. Ich bin dann schnell weg. Als ich über einen Zaun bin und mich gerade nochmal umgucken wollte, wurde plötzlich alles schwarz". "Du lagst in meiner Einfahrt." Roland erklärte ihr, wie er sie gefunden und bis jetzt gepflegt hatte. Sie sah ihn nur mit ihren großen blauen Augen an, in denen jetzt Tränen standen. "Du darfst dich nicht mit solchen Leuten abgeben. Das hätte dich fast umgebracht." "Achso? Was bleibt uns denn anderes übrig, wenn man hungert und niemand da ist, der einem hilft?" Sie klang jetzt wütend. "Wir frieren. Weißt du eigentlich, was da draußen los ist? Viele Menschen sterben!" "Ich weiß", sagte er leise. Ihre Wut steigerte sich. Sie stand auf und durchschritt jetzt sein Wohnzimmer, nackt. Jeder ihrer Blicke eine Anklage. "Und was machst du? Du sitzt hier vor deinem schönen Ofen, hast es warm, kannst Essen und sogar teuren Wein trinken." Sie hielt die Flasche Rioja hoch und funkelte ihn an. Er schaute sie nur ausdruckslos an, seufzte und stand auf. Er streifte sich sein Tshirt ab, knüllte es zusammen und warf es im hohen Bogen ins Schlafzimmer. Dann ging er zur Schüssel vor dem Ofen und wusch sich ebenfalls. "Bleib locker", erwiderte er leicht gereizt. "Hättest dich ...