1. Ein wenig Sonnenschein


    Datum: 10.10.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... anbahnende Aussprache mit der Begründung, diesen wundervollen Morgen nicht zerstören zu wollen.
    
    Nach einer zärtlich lustvollen Stunde unter der Dusche, verbunden mit weiteren Orgasmen für sie beide, die sie sich mit zärtlichen Händen und Lippen geschenkt hatten, trafen sie sich an einem von Denise vorbereiteten Küchentisch mit frischem Kaffee, Tomatensaft und duftendem Toast.
    
    „Wie geht es denn meinem - oh sorry - DEINEM Kater?" fragte sie lächelnd, als er sich setzte.
    
    Andreas Schädel brummte zwar immer noch, deshalb hatte er kurzerhand im Büro angerufen, um sich krank zu melden, aber es ging ihm erheblich besser.
    
    „Ich denke, beide brummen zwar noch etwas, aber das wird sich schon regeln" ging er auf ihren gewollten Versprecher ein.
    
    Im nächsten Moment wurde insbesondere SEINE Stimmung völlig zerstört.
    
    Denise Dienst-Handy summte und zeigte damit eine neue Nachricht an.
    
    „Verdammt" fuhr er auf. „Kannst du das blöde Handy nicht mal ausschalten, wenn wir gemeinsam ein paar Stunden verbringen wollen?"
    
    Denise erschrak über den plötzlichen Stimmungswandel. Sie hatte den leisen Summton des Handys nicht einmal wahrgenommen.
    
    „Was ist los?" fragte sie ahnungslos und erst jetzt schaute sie auf ihr Telefon, da er es erwähnt hatte. Die Art und Weise aber, in der Andreas reagiert hatte, war ihr zuwider und entsprechend konterte sie.
    
    „Vergiss doch das verdammte Gerät einfach, wenn dir oder uns danach ist" gab sie giftig zurück. „Außer uns beiden hat doch niemand ...
    ... eine Ahnung, dass er gerade stört!"
    
    Jetzt griff Andreas zu der Packung Schmerztabletten, die Denise vor einiger Zeit schon auf die Arbeitsplatte gelegt hatte und nahm eine von ihnen mit einem Schluck Kaffee.
    
    „Ich ertrage dieses blöde Ding einfach nicht mehr" maulte er, setzte sich zurück an den Tisch und stützte seinen Kopf in die Hände. In ihm kämpften Trauer, Wut und Liebe zu seiner Frau einen endlosen Kampf, der ihm fast die Tränen in die Augen trieb. „Immer wieder muss ich dich mit anderen Männern teilen" protestierte er. „Und jedes Mal, wenn du unterwegs bist, mache ich mir Sorgen, mit welchem Psychopathen du vielleicht gerade zusammen bist. Ich ertrage diese Verabredungen einfach nicht mehr..." Tränen liefen jetzt über seine Wangen und er mochte nicht zu sagen, ob es Trauer oder Zorn waren, die ihn gerade heimsuchten.
    
    Er spürte Denises Hand auf seinem Rücken. Sein erster Gedanke war, sie einfach abzuschütteln. Aber die Wärme, die sie ausstrahlte, ließ ihn still sitzen bleiben.
    
    „Andreas, es gibt keine Psychopathen unter meinen Kunden. Sie sind von der Agentur alle geprüft. Mir passiert nichts in meinem Job" versuchte sie ihn mit sanfter Stimme zu beruhigen.
    
    „Es gefällt mir trotzdem nicht" widersprach er wie ein bockiger Junge und diesmal musste Denise lächeln.
    
    „Aber sei bitte ehrlich, auch zu dir selbst" forderte sie und ihr Blick wurde härter. „Es ist nicht Angst, die dich zornig macht. Es ist deine Eifersucht, die dich quält. Du hast kein Vertrauen zu ...
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