1. Elisabeth, Betty, Sissy 01. Teil


    Datum: 19.10.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Ich kenne meine Ehefrau Elisabeth seit meinem vierzehnten Lebensjahr, als ich ins Gymnasium in ihrer Heimatstadt kam und ihr Klassenkamerad wurde.
    
    Ich war nach dem Tod meiner Eltern zu meinem Vormund in diese Kleinstadt in Mecklenburg geschickt worden.
    
    Die ganze Schulzeit war ich der kleinste Junge in der Klasse, gemocht, gelitten, aber nicht ernstgenommen von den größeren Kerlen.
    
    Elisabeth hingegen war die Klassenstreberin. Niemand konnte sie leiden, weil sie egoistisch, scharfzüngig und verlogen war.
    
    Bat jemand sie um Hilfe, ob sie etwas erklären konnte, meinte sie, das verstünde sie selber nicht. Dabei war bei genau dieser Frage des Lehrers ihre Hand am schnellsten oben.
    
    Einen schwarzer Junge der mit seinen Eltern aus Afrika eingewandert war, nannte sie grundsätzlich nur Uga-Uga.
    
    Wenn jemand von seinem Geburtstag Süßigkeiten mitbrachte, wurde selbstverständlich großzügig geteilt. Elisabeth teilte nie und brachte nie etwas von zuhause mit, obwohl ihre Eltern zu den wohlhabendsten gehörten.
    
    Ihr Gesicht war nicht bemerkenswert, man wollte es gar nicht genauer ansehen; blasse Haut mit leichtem Sommersprossenanflug, ein verkniffener, lippenloser Mund, graue undurchdringliche Augen und dunkelbraune Haare, die sie meist zu einem dicken Zopf geflochten trug, der ihr über den halben Rücken reichte. Ihre Figur war gar nicht zu beurteilen, sie trug immer weite Blusen oder Pullover und einen dunkelblauen Faltenrock. So kann ich nur sagen, dass sie nicht zu dünn ...
    ... oder zu dick war. Ein wenig größer als ich war sie, und vielleicht war sie nicht ganz so leichtgewichtig wie ich.
    
    Die ganze Schulzeit habe ich sie genauso wenig beachtet wie meine Kameraden. Ich sehnte mich vielmehr unsterblich nach der hübschen Gabi Seidel, dem frechen drallen Mädchen, dem kein Scherz zu derb war und dabei so lächeln konnte, dass jeder Bursche in der Klasse alles für sie täte.
    
    Dann aber kam das Abitur, das ich mit Ach und Krach bestand. Elisabeth war natürlich unter den Besten der Schule und bekam dafür auch einen Preis. Das förderte ihre Beleibtheit aber nicht im Geringsten, im Gegenteil bekam sie noch Spott von den großen Jungs ab.
    
    Und dann kam die Klassenfahrt.
    
    Wir fuhren zu einer Jugendherberge in einem kleinen Ort an einem mecklenburgischen Badesee. Damals war noch nichts mit Malle oder Antalya, eine gemeinsame Busfahrt war schon etwas Tolles.
    
    Dort hatten wir eine Woche, um das Ende unseres Schülerlebens zu feiern.
    
    Die Jungs übertrafen sich alle, um die Gunst von Gabi Seidel zu bekommen. Schließlich war es Robert einer der größten, er war ja auch schon zweimal zurückgestellt worden. Er machte das Rennen und war von nun an für diese Woche ihr Begleiter. Wir waren in Mehrbettzimmern untergebracht, Burschen und Mädchen natürlich getrennt. Roberts Zimmergenossen konnten berichten, dass er nachts nicht in seinem Bett war. Wir fragten bei den Mädchen nach, die erzählten gleiches von Gabi. Jetzt brach das große Pärchenfinden ungehemmt aus. ...
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