1. Elisabeth, Betty, Sissy 02. Teil


    Datum: 19.12.2023, Kategorien: Betagt,

    ... die Tante, „Ich verstehe. Darum nennst Du ihn auch spaßeshalber ‚Winzling'?"
    
    (Es war wahr, Elisabeth nannte mich manchmal im Privaten ‚Winzling'! Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt nicht kapiert, dass sie sich dabei auf meine Penisgröße bezog, ich Hornochse!)
    
    Beide Frauen lachten eine Weile spöttisch.
    
    „Also Sex ist für mich ziemlich bedeutungslos. Ich weiß nicht, was andere Frauen daran so besonders finden."
    
    Die Tante holte tief Atem: „Meine liebe Betty! Dann hattest Du nur noch nie richtig Sex mit einem echten Kerl. Sonst würdest Du gleich ganz anders davon reden! Ich kann Dir sagen, als ich so alt war wie Du, da hat meine Bettmatratze nur so gestaubt! Und das jeden Tag."
    
    Meine Ehefrau machte ein zweifelndes Geräusch.
    
    „Na, vielleicht bietet sich eine Gelegenheit, es Dir zu beweisen..." war das letzte, was ich von dem Gespräch mit bekam.
    
    Ich merkte, wie sich die beiden zum Balkon begaben und verschwand rasch in meinem Zimmer, um nicht als Lauscher ertappt zu werden.
    
    Ich fragte mich natürlich insgeheim, wo der Reichtum der Tante herkam. Von der Familie bekam sie bestimmt nichts, wo sie doch praktisch verstoßen war. Aber fragen konnte ich ja nicht.
    
    Aber Tante Elvira kam nach einigen Tagen von selber darauf zu sprechen.
    
    Wir saßen nach dem Abendessen im Salon und die Tante hatte nach dem Wein zum Essen auch schon den einen und anderen Cognac genossen. Da fragte sie Elisabeth, was sie denn jetzt beruflich vorhätte. Elisabeth antwortete, dass sie jetzt ...
    ... erst überhaupt nicht wüsste, wo es weiterginge.
    
    „Na, vielleicht habe ich da etwas für Dich. Mein lieber Freund Sir Arthur ist vom hiesigen Landadel und es gehört ihm viel Land hier herum. Auch dieses Haus gehört ihm und er hat es mir in seiner Großzügigkeit als meinen Wohnsitz zur Verfügung gestellt. Nun, ich habe in heute angerufen und er meint, er suche eine Privatsekretärin. Was meinst Du? Ist das etwas für Dich? Ich kann Dir Sir Arthur nur aufs allerbeste empfehlen!"
    
    Elisabeth war nicht überzeugt.
    
    „Privatsekretärin? Dafür habe ich nicht studiert."
    
    „Aber lass Dir erst mal von Sir Arthur zeigen, worin Deine Aufgaben bestehen werden! Dann kannst Du ja frei entscheiden, ob das das Richtig für Dich ist und ob es Dir gefällt."
    
    Meine Ehefrau wusste nichts darauf zu sagen.
    
    Also wurde für den nächsten Freitag ein Lunch mit Sir Arthur vereinbart.
    
    Freitag kam und Tante Elvira zauberte eine wunderbare Tafel zu Ehren des noblen Gastes.
    
    Sir Arthur war ein stattlicher Mann von hoher Gestalt und mit angeborener Autorität. Sein Cut und Stecktuch saßen wie gemeißelt, und seine Absätze knallten wie bei einem Offizier. Mit seinem großen breiten Gesicht und dem gezwirbelten graumelierten Schnauzbart erschien er wie aus einem vergangenen Jahrhundert.
    
    Elisabeth war offensichtlich genauso beeindruckt wie ich.
    
    Das Lunch war angenehm, ich bemühte mich, keine Etikette-Fehler zu machen und es war mir unendlich peinlich, mein Rotweinglas umgestoßen zu haben, aber der Sir ...
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