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Die Mitte des Universums Ch. 114
Datum: 19.12.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... einer Dusche noch nebeneinander auf dem Doppelbett einem weiteren Höhepunkt entgegengeschaukelt hatten. Mavel hatte sich geweigert, Hoang ohne Kondom in sie zu lassen, aber nun war sie, wie gesagt, soweit. Mavel hielt sich beim Fahren an mir fest, hörte aber wieder über Ohrstöpsel Musik. Ich fand es witzig, dass sie die Kombination ‚Masturbieren und Pissen' für sich entdeckt hatte und auch so relativ freimütig darüber sprach. Wer hätte das vor einem Jahr geahnt?! Ich konnte mir schon denken, wonach ihr heute während oder nach dem Mittagessen im alten Hotel wieder der Sinn stehen würde. Aber das ozeanische Gefühl der Befreiung, das wir wohl letztens alle vier beim gemeinsamen Pissen empfunden hatten, nachdem wir uns langsam ausgezogen und dann gegenseitig befriedigt hatten, war auch etwas ganz Besonderes. Ich überlegte dennoch kurz, was es denn mit der Geschichte auf sich haben konnte, die sie mir bislang verschwiegen hatte: Hatte jemand sie beim Pissen erwischt, oder hatte Gabby, ihre scharfe Zimmergenossin gar in den Chor eingestimmt? Oh, Gabby! Ich musste sie -- wohl via Mavel -- mal fragen, ob nicht auch sie sich einmal mit den anderen im alten Hotel amüsieren wollte. Von unserer Schule bis zum alten Hotel waren es nicht einmal drei Kilometer, und als wir dort ankamen, war die metallene Ziehharmonika-Tür zugezogen, aber nicht abgeschlossen. Nachdem Mavel sie aufgeschoben und ich mit meiner Honda gleich ins Foyer reingefahren war, rief Nguyet von oben aus dem dritten ...
... Stock durch das großzügige Treppenhaus, dass wir die Tür nicht wieder zuschieben brauchten, da sie noch schnell etwas besorgen müsste. So griff ich einfach Mavels Hand, und wir gingen nach oben, wo Nguyet uns schon entgegenkam. Hoang war auch noch nicht da, aber Nguyet versicherte uns, dass er in ungefähr zwanzig Minuten käme. Ihre kleine Besorgung würde ungefähr genauso lange dauern. Als Nguyet ihren Roller rausgeschoben und die Hoteltür hinter sich wieder zugezogen hatte, war ich mit Mavel urplötzlich ganz allein in dem doch recht großen, leeren Hotel. In gewisser Weise, war das natürlich traumhaft, aber der Umstand, dass die anderen beiden in zwanzig Minuten wieder da sein würden, dämpfte meinen Enthusiasmus für sofortige ruchlose Wildheiten. Stattdessen ließ ich die Stille und den schönen alten Kronleuchter auf mich wirken und fragte Mavel, ob sie nicht eine Idee für ein verrücktes Spiel hätte für die Zeit, wenn wir uns wieder zu sechst oder gar zu acht hier treffen würden. Sie überlegte, schüttelte dann aber nur den Kopf, bevor sie doch zaghaft vorschlug: „Eine Art Versteckspiel, vielleicht ... alle nackt ... oder eine Schnitzeljagd?" „Und wer jemanden findet, bekommt was?" hakte ich nach. „Der darf sich etwas wünschen? Oder einfach mit ihr machen, was er will," lachte sie. Das ‚was er will' echote hier in dem hohen Treppenhaus noch eine kleine Weile nach. „Na ja, wir können das ja mal den anderen vorschlagen," erwiderte ich halbherzig und fragte Mavel, ...