1. Perspektive auf Ketten


    Datum: 13.03.2024, Kategorien: Nicht festgelegt,

    Diese Geschichte ist reine Fiktion. Alle Charaktere sind über 18 Jahre und das Thema ist legale Sklaverei. Falls dir das nicht gefällt, höre jetzt auf mit lesen. Ich habe es deshalb bei Non-consent/Reluctance eingestellt. Falls du damit nicht klar kommst, solltest du Geschichten aus dieser Kategorie eigentlich eh meiden. Ich schreibe und korrigiere meine Geschichten allein. Wer einen Schreibfehler findet, darf diesen gern behalten.
    
    Diese Geschichte basiert auf der Welt der englischen Geschichten vonJoe_Doe_Stories;Carl_BradfordundGentlemanMariner. Deshalb kommen, auch wenn ich es versuche zu vermeiden, englische Begriffe darin vor. Falls du kein Englisch verstehst: Google ist dein Freund!
    
    Ich beeilte mich und trat in das klimatisierte Kaufhaus ein. Die warme Luft so früh am Morgen war ein Anzeichen für die Hitze, die uns heute noch erwarten würde. Und meine Erfahrung sagte mir, dies würde eine Menge Arbeit für mich bedeuten. Über die Jahre hatte ich eine eiserne Regel herausgefunden: Hitze bedeutete mehr Draufgänger!
    
    Mir ist nicht klar warum es so ist. Vielleicht die freizügige Kleidung. Oder auch einfach nur die Sonderangebote. Doch es war immer der Hochsommer, indem die meisten Kunden sich für die Versklavung entschieden.
    
    Dazu sollte ich wohl eine langweilige Erklärung liefern.
    
    Vor über zehn Jahren kam es zu dem Ereignis, dass die Welt verändern sollte: Ein Krieg um Taiwan, bei dem sich die USA und China gegenseitig zerfetzten. Glücklicherweise entstand ...
    ... daraus kein globaler Krieg. Aber die Wirtschaft aller Staaten wurde vom Krieg in den Abgrund gezogen. Danach mussten in den USA schwere Entscheidungen getroffen werden, die die Welt für immer verändern sollte: die Einführung der Sklaverei als Möglichkeit die eigenen Schulden zu bezahlen.
    
    In Europa liefen die Aktivisten Sturm gegen das Wiederauftauchen der Sklaverei, doch konnten sie am Ende wenig erreichen. Selbst hier schwankten bereits die Wirtschaft und die Arbeitslosigkeit war kaum unter Kontrolle zu kriegen. Und so hat sich die europäische Union in die Riege der neuen Sklavenstaaten eingereiht, natürlich unter den selbst erklärten Auflagen, dass Sklaven auch Menschenrechte hätten: Nur keine Freiheit mehr! (Dieser Widerspruch hatte nicht nur bei Kritikern für viel Spott gesorgt.)
    
    Während in den USA nur Frauen in die Sklaverei geraten konnten, war die EU dagegen... progressiver: es konnte jeden erwischen! Zumindest in der Theorie. In Wirklichkeit musste man schon lange suchen, bis einem ein versklavter Mann unterkam.
    
    Nun, nach über zehn Jahren waren Sklaven in der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Ganze Industriezweige nutzten, unter dem strengen Auge der Behörde für Freiheit und Menschenrechte, die fast kostenlose Manpower. Manche Berufe setzten neuerdings sogar voraus, dass man eine begrenzte Zeit selbst Sklave war. Das sollte Charakterstärke beweisen.
    
    Und es gab noch ganz andere Auswirkungen, die mich zu meinem Arbeitsplatz brachten: es ist nun in Mode sich ...
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