1. Manchmal träume ich... 06


    Datum: 23.03.2024, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... losgehen will.
    
    „Nicht!", mischt sich Mann Drei ein und bringt Mann Eins dazu, sich zusammen zu reißen.
    
    „Na gut", murmelt der und drängt sich an Joe vorbei, um statt ihm meinen Vater von hinten an den Schultern zu packen. Dann tritt er ihm in die Kniekehlen, wirft ihm ein „Knie dich hin!" zu und platziert meinen Vater, der sich tatsächlich recht schnell hinkniet, vor seiner nackten Familie.
    
    „Wir haben nicht viel Zeit, also müssen wir uns beeilen, wenn wir noch ein bisschen Spaß haben wollen", meint Mann Eins süffisant und mein Vater runzelt die Stirn.
    
    „Lars, was hast du...", wirft Mann Drei ein und verrät uns damit, dass Mann Eins Lars heißt. Dieser allerdings scheint vor allem positiv überrascht von seiner eigenen, gerade erst beginnenden Idee zu sein.
    
    „Also, Papi", beginnt Lars und deutet meinem Vater durch sein Knie in dessen Kreuz an, dass er jede seiner Bewegungen beobachtet und ein Auge auf ihn hat. „Lassen wir deine Frau einfach mal außen vor und kümmern uns um deine Töchter. Da ist die eine ja süßer als die andere..."
    
    „Lars, ich glaube nicht, dass..." setzt nun auch Joe ein, aber Lars winkt ab.
    
    „Pass auf, Papi", erklärt er weiter. „Ich ficke jetzt deine kleine Tochter. Vor deinen Augen..."
    
    Mein Vater will wütend aufstehen, aber Lars und auch Joe halten ihn zurück.
    
    „Warte doch, warte doch", lacht Lars und grinst dabei ekelhaft. „Es gibt natürlich einen Joker."
    
    Dann schleimt er mich an. Scheint mich mit den Augen aufessen zu wollen und ...
    ... dreht meinen Vater in meine Richtung. „...oder du, Papi, fickst deine große Tochter selbst."
    
    „Das ist...", wirft Mann Drei ein.
    
    „Lars, du...", raunt auch Joe.
    
    Aber Lars winkt erneut barsch ab.
    
    „Entscheide dich, Papi", schließt Lars ab. „Ich nehme vor aller Augen deine Kleine. Oder du nimmst vor aller Augen deine Große."
    
    Dann: Stille.
    
    Ich blicke beschämt hinauf zu den Männern, von denen lediglich Lars auch weiterhin verschmitzt lächelt, während die anderen beiden sich eher verunsichert anschauen. Das Gesicht meines Vaters wechselt von Angst zu Schrecken zu Scham zu Ungläubigkeit, alles gleichzeitig, während ich Angst habe, meine Schwester oder gar meine Mutter anzuschauen.
    
    Ich schlucke. Überlege, ob ich etwas dazu sagen soll, aber Joe ist derjenige, der die Stille unterbricht. Leise, in beruhigendem Ton. „Das ist Inzest, Lars. Ich meine... wir wollten nur nen bissl was dazu verdienen. Nur nen bissl was klauen. Keine Familien zerstö..."
    
    „Ach quatsch, was zerstören wir denn da? Ich meine, die Latte hatte er ja schon vor meiner Idee, oder etwa nicht?", er macht eine Handbewegungen zu uns hin. „Ich meine... keine Ahnung, wie alt die Kleine ist, aber wir wissen doch, dass Papi sich für die Große entscheidet, nicht wahr?"
    
    Erneut Stille.
    
    „Nicht wahr?" bohrt Lars nach und greift scheinbar willig in Richtung meiner Schwester.
    
    „Ja! Ich mach's!" ruft mein Vater laut und schlägt umständlich den Arm weg, der sich -- hoffentlich -- nur zum Schein in Richtung ...
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