1. Im letzten Moment


    Datum: 06.04.2024, Kategorien: Betagt,

    ... meinst, die sind abgehauen."
    
    Das stimmte zwar nicht, jedenfalls nicht körperlich, aber woher sollte Schreihals das wissen und verstummte.
    
    "Frieda, komm", befahl Enno nur.
    
    Die stand benommen auf, wand sich um die beiden herum zur schief in den Angeln hängenden Tür, wobei Lino einen Fehler machte.
    
    "Dich krieg ich noch", brummte er wutentbrannt, leider ein paar Phons zu laut.
    
    "Ach ja?", fragte Enno nach. "Halt mal", reicht er den verdrehten Arm an Frieda weiter und stellte seinen Fuß in Linos Nacken.
    
    Gemeinsam sorgten sie dafür, dass dessen Gesicht der Schüssel immer näher kam und schließlich darin abtauchte. Ungerührt holte Enno seinen Penis heraus und pisste Lino auf die Gelfrisur. Das teilweise bewundernde oh und ah der Umstehenden nahm er kaum wahr. Als anständig erzogener Mann drückte er danach die Spülung, dass Lino das Gefühl hatte zu ertrinken. Dann klemmte Enno sich seine beiden Mädels unter den Arm und stolzierte durch die bereitwillig Platz machende Meute zu seinem Wagen.
    
    "Willst du ihn nicht anzeigen?", fragte Julia besorgt ihre Freundin, nachdem sie sich von deren körperlicher Unversehrtheit überzeugt hatte.
    
    "Wozu?", gab ihr Vater am Steuer ungefragt die Antwort. "Er wird behaupten, sie hätte freiwillig mitgemacht und seine Kumpels werden es bezeugen. Außerdem zählt Oralverkehr nicht als Vergewaltigung. Mit viel Pech kriegt er für sexuelle Nötigung sechs Monate auf Bewährung."
    
    "Was für ein Schwachsinn", forderte Julia eine härtere ...
    ... Bestrafung ein.
    
    "Der ist eh unten durch", beruhigte Enno sie. "Der kriegt hier kein Bein mehr auf die Erde. Dafür hat Frieda schon gesorgt."
    
    "Ich? Wieso ausgerechnet ich?"
    
    "Was glaubst du wohl, wie peinlich das für ihn gleich wird, mit vollgekotzter Hose aus dem Club herauszukommen?"
    
    "Klatschnass und nach Pisse stinkend", ergänzte Julia lachend, die zum ersten Mal in ihrem Leben das Geschlechtsteil ihres Vaters gesehen hatte. Und dann gleich in Aktion.
    
    "Der kann sich hier nicht mehr blicken lassen", vermutete Enno. "So eine Witzfigur nimmt niemand mehr ernst."
    
    "Hoffentlich", erwiderten die Mädels wie aus einem Mund.
    
    Sie hatten keine Ahnung, wie schlimm es Lino wirklich erwischt hatte. Friedas Zähne hatten nicht nur über seine Eichel geschrammt und blutige Striemen hinterlassen. Die richtigen Schmerzen verursachte der Penisbruch, weil sie unbewusst die Schotten dicht gemacht hatte. Sein ehemaliges bestes Stück war gestaucht und gekrümmt worden, mehr als ihm guttat und so hatte sein Schwellkörper einen Riss bekommen. Die Jungs vom Krankenwagen, die eigentlich gekommen waren, um seine Freunde einzusammeln, hatten ihn gleich mitgenommen, als sie das Malheur gesehen hatten. Der ordentliche Bluterguss hatte ausgestrahlt bis in seine Hoden und diese anschwellen lassen. Lino hatte Schmerzen, die selbst die seiner schlechten Zähne in den Schatten stellten.
    
    Da am Wochenende niemand für eine Operation zur Verfügung stand, hatte man auf eine konservative Behandlung ...
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