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Die Mitbewohnerin
Datum: 08.06.2024, Kategorien: Nicht festgelegt,
Ich war gerade Anfang 20 und noch mitten in meinem Studium. Ich hatte in einem Vorort von München ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft gefunden. Ich hatte nur eine Mitbewohnerin, die Saskia hieß. Das WG Leben hat einigermaßen gut funktioniert, auch wenn ich nicht der ordentlichste Mensch bin. Mein Zimmer war ein „geordnetes Chaos" und im großen Gemeinschaftsraum habe ich so gut es geht versucht eine Ordnung zu halten und habe meistens auch meine Pflichten im Haushalt erfüllt. Ich war damals 1,82m groß und sehr schlank. Ich hatte mich sehr auf mein Studium konzentriert und achtete nicht besonders auf mein Äußeres. Alle paar Monate mal zum Friseur musste reichen. Saskia war ein herzensguter Mensch. Sie war ungefähr 1,73m groß, war schlank, mit kleinen Brüsten und hatte eine dunkelbraune Kurzhaarfrisur, die nur knapp bis über die Ohren ging. Sie hatte ein hübsches Gesicht mit großen Augen und eine kleine Nase. Sie trug eine unauffällige Brille und hat Biologie studiert. Abends war sie oft als Kellnerin noch arbeiten, um etwas Geld zu verdienen. Die Wohnung in München war eben auch nicht ganz günstig. Wir haben uns meist gut verstanden, und es war ein freundschaftliches Zusammenleben. Da war aber keine Anziehung zwischen uns. Wegen unseres unterschiedlichen Verständnisses für Ordnung und Sauberkeit kam es häufiger zu kleinen Streits, die wir aber immer irgendwie lösen konnten. Unsere WG bestand aus insgesamt 3 Zimmern. Wenn man hereinkam, stand man in einem großen ...
... länglichen Raum. Auf der rechten Seite war eine Küchenzeile und eine Sitzecke zum Essen. Auf der linken Seite war ein gemütliches Sofa und eine Wand mit Fernseher. Dahinter war die Tür zum Balkon der Wohnung. Außer dem großen Hauptraum gab es noch je ein Zimmer für Saskia und für mich und ein gemeinsames Badezimmer mit WC, Dusche und Waschmaschine, was wir gemeinsam benutzt haben. Es war Ende Oktober und die Prüfungszeit rückte wieder ein mal näher. Ich habe fast jede freie Minute verwendet, um zu lernen, meine Manuskripte durchzugehen und Bücher zu lesen. Ein paar Themen gingen nicht so einfach in meinen Kopf und ich hatte einiges zu tun. Saskia war fast jeden Abend in der Bar arbeiten und wir haben uns kaum gesehen. Ich hatte im August meinen Nebenjob in einem Hotel verloren und konnte im August nur die Hälfte meines Anteils an der Miete bezahlen und im Oktober gar nichts. Saskia war nicht begeistert, hat es aber hingenommen und meinen Anteil übernommen. Ich habe versprochen, dass ich es ihr so schnell wie möglich zurückzahle und habe mich um einen Job bemüht. Es war ein trüber Oktobertag, an dem ich beschlossen habe, die Uni zu schwänzen, um vor den Prüfungen noch etwas Stoff zu lernen. Ich habe mich im Wohnzimmer hingesetzt und meine Papiere und Bücher ausgebreitet. Zwischendurch habe ich mir Nudeln mit Tomatensoße gekocht und gegessen, aber bin dann wieder zum Lernen und habe in der Küche alles stehen lassen. Auf dem kleinen Tisch, dem Sofa und dem Boden waren meine ...